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DHI Rom

Elisa Novara

Damit beschäftige ich mich:

Mein Forschungsfeld ist die Musikphilologie. Ich beschäftige mich mit der Kompositionsgeschichte und forsche nach komparativen Lehr- und Schreibstrategien in Europa zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert.

Was reizt mich an meinem Forschungsfeld?

Ich finde mein Forschungsfeld besonders reizvoll, weil ich damit die Möglichkeit habe, in die Werkstätten der Komponist*innen zu schauen und die kulturtechnischen, historischen und gattungsabhängigen Veränderungen des Komponierens transnational zu vergleichen.

Was ist die größte Herausforderung meiner Forschung?

Die größte Herausforderung meiner Forschung ist die Quellenlage: man kann nie vorher wissen, ob eine Quelle besonders aufschlussreich sein wird und ob sie meine These bestätigt oder widerlegt.

Institutionelle Zuordnung und Aufgabe:

Dr. Elisa Novara ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Habilitationsstelle) am Deutschen Historischen Institut Rom

Beiträge aus dem Themenportal

Transnationale Kompositionsmethoden des 19. Jahrhunderts: Die 'Schule' von Salieri

Antonio Salieri lehrte unter anderen Beethoven, Schubert, Liszt – und trotzdem sind seine Unterrichtsmethoden in Vergessenheit geraten. Was verraten uns die Manuskripte seiner Schüler über die Art, wie Komposition in Europa um 1800 gelehrt wurde? Hinter individuellen „nationalen” Genies liegt eine gemeinsame europäische Lehrpraxis verborgen, die weit über Wien hinaus wirkte.