Leuzinger beschäftigt sich mit der visuellen Kultur Südasiens und verbindet ethnografische Forschung mit Archivarbeit. Im Zentrum stehen die Entwicklung der postkolonialen Moderne sowie Fragen nach Geschlecht, Herkunft und Kaste. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf alltäglichen visuellen Technologien wie der Fotografie.
Von 2021 bis 2025 war Leuzinger wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kolonial- und Globalgeschichte am DHI London, anschließend erhielt sie eine Kooperationsstelle der Max Weber Stiftung am Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO). In London untersuchte sie digitale Plattformen und populäre Archive zur Geschichte des indischen Subkontinents. Weitere wissenschaftliche Stationen führten sie unter anderem an die Princeton University und die National University of Singapore.
Die Max Weber Stiftung gratuliert Mallika Leuzinger zu ihrer neuen Position und wünscht ihr für ihre Tätigkeit in Heidelberg viel Erfolg.