Geisteswissenschaft im Dialog

Eine Kooperation der Max Weber Stiftung und der Akademienunion

Ziel des Diskussionsforums ist es, die Geisteswissenschaften ins Gespräch zu bringen – miteinander, mit den anderen Wissenschaften und mit der Öffentlichkeit. Die Veranstaltung findet bundesweit an verschiedenen Orten statt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen beschäftigen sich in Podiumsdiskussionen unterhaltsam und informativ mit Fragen aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Sie diskutieren diese und stehen dem Publikum Rede und Antwort. Ein Umtrunk im Anschluss an jede Podiumsdiskussion gibt Gelegenheit zu weiterem Gedankenaustausch, zu Nachfragen, Kontroversen und Annäherungen.

Die Veranstaltungsreihe wurde 1993 von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften ins Leben gerufen. Seit dem Jahr 2010 veranstaltete die Akademienunion nach Ausscheiden der Leibniz-Gemeinschaft als Projektpartner die Reihe gemeinsam mit der Max Weber Stiftung. Seit dem 1. Januar 2016 wird die Reihe von der Max Weber Stiftung federführend koordiniert, zwei Veranstaltungen im Jahr werden mit der Akademienunion gemeinsam organisiert.

Aktuelles

Geisteswissenschaft im Dialog: Der Traum von Freiheit und seine Realität – Die Bürgerrechtsbewegung in den USA

  • Podiumsdiskussion im Gartensaal Baseler Hof (Esplanade 11 20354 Hamburg)
  • Zeit: 28. September 2026 | 19 Uhr
  • Prof. Dr. Ute Frevert (Präsidentin der Max Weber Stiftung und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften), Prof. Dr. Mischa Honeck (Professor für Geschichte Großbritanniens und Nordamerikas, Universität Kassel), Dr. Daniel-Thabani Ncube (Bucerius Law School und Koordinator im Wissensnetztwerk Rassismusforschung), Prof. Dr. Nina Perkowski (Juniorprofessorin für Soziologie, u.a. Gewaltforschung, Universität Hamburg)
  • Anmeldungen zur Veranstaltung sind hier möglich

Mit der Unabhängigkeitserklärung von 1776 begann vor 250 Jahren in den USA eine demokratische Entwicklung, die sich auf Volkssouveränität sowie allgemeine Menschen- und Bürgerrechte berief. Von diesen Rechten profitierte jedoch lange Zeit vor allem die weiße, männliche Bevölkerung. Selbst als Martin Luther King 1963 seine berühmte Rede „I Have a Dream“ hielt, waren gleiche Rechte für Schwarze US-Amerikaner:innen noch nicht verwirklicht. Erst 1964 hob der Civil Rights Act die gesetzliche Grundlage der Rassentrennung auf. Dennoch prägen Rassismus und strukturelle Diskriminierung die Gesellschaft bis heute.

Welche Verbindungslinien, Unterschiede und wechselseitigen Einflüsse zwischen der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, aktuellen und historischen Debatten über Rassismus, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland gibt es?

Mehr zum Jahresthema "The Echoes of 1776" erfahren Sie auf unserer Projektseite.

Geisteswissenschaft im Dialog ist eine gemeinsame Veranstaltung von Max Weber Stiftung und Akademienunion in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

Kontakt:

Henriette Schwarze

Referentin für Veranstaltungen 
Max Weber Stiftung

henriette.schwarze(at)maxweberstiftung.de