Deutsch-französischer Studienkurs des Deutschen Forums für Kunstgeschichte, der École nationale supérieure des beaux-arts und der École du Louvre in Paris
Die Beschäftigung mit Malmaterial, künstlerischen Techniken und Reproduktionsverfahren gehört schon seit langem nicht mehr zur Ausbildung des Kunsthistorikers. Gleichwohl ist letzterer in seiner wissenschaftlichen Arbeit beständig darauf angewiesen, über Kenntnisse in den Zeichenarten, Papier, Farben und ihren Eigenschaften zu verfügen. Gleiches gilt für Malerei in Öl, den Bronzeguss oder die Druckgrafik, um nur die einschlägigsten Verfahren zu nennen.
Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte bietet daher mit der École nationale supérieure des beaux-arts und der École du Louvre einen einwöchigen Studienkurs für Studierende der Kunstgeschichte in Frankreich und Deutschland an, der die Einführung in die handwerklichen und technischen Aspekte künstlerischer Praxis mit der Geschichte der Künstlerausbildung in Frankreich verbindet. Von internationalen Spezialisten geleitete halbtägige Workshops mit Referaten wechseln täglich mit Besuchen verschiedener Ateliers und dem Zeichenkabinett in der École nationale supérieure des beaux-arts, dem Musée Bourdelle, Radier- und Lithografiewerkstätten usw. ab. Ein Zeichenkurs für die Studierenden in der Ensba steht ebenfalls auf dem Programm.