Die Geschichte Weimars verbindet sich seit 1775 – dem Jahr, in dem sich Goethe an diesem Ort niederließ – unmittelbar mit der Geschichte Deutschlands. Die Stadt wird zum Zentrum des intellektuellen Lebens, des Neoklassizismus und später die Stätte des Bauhauses. Das Kolloquium widmet sich diesen bedeutsamen historischen Momenten, um dabei die entscheidenden Verbindungen sowohl zu Kunst- und Kulturgeschichte als auch zur historischen Genese von Ästhetik und Politik aufzuspüren.
Die Veranstaltung findet im Kontext des Rahmenprogramms der Ausstellung "De l’Allemagne 1800–1939. De Friedrich à Beckmann" (Musée du Louvre) statt. Veranstaltung in französischer Sprache, mit zwei simultan übersetzten deutschen Beiträgen.