Eine Tagung des Instituts für Geschichte der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Warschau, der Nottingham Trent University und dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa Oldenburg. Die Tagung wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Seit fast sieben Jahrzehnten ist die Zwangsmigration der Deutschen am Ende und in der Folge des Zweiten Weltkrieges ein wichtiges Thema der deutschen Erinnerungskultur. Die Tagung beschäftigt sich mit verschiedenen Erinnerungsmedien und -praktiken in ihrer Funktion als Speicher, Vehikel und Produzenten kollektiver Erinnerungen an Flucht und Vertreibung. Medien und Praktiken der Erinnerung konstituierten durch ihre spezifische Formen und Eigenlogiken die Geschichtsdeutungen wesentlich mit und beeinflussten die Reichweite und das Ausmaß ihrer Rezeption. Gefragt werden soll nach den jeweiligen medialen Spezifika und intermedialen Bezügen, nach Konjunkturen und Konflikten, Akteuren und Rezipienten.
Da die Zahl der Plätze für weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung unter stephan.scholz(at)uni-oldenburg.de.