Tagung im Rahmen des Forschungsprojektes "Charlemagne".
Im Laufe seiner 46-jährigen Regierung trat Karl der Große in ganz unterschiedlichen Situationen mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt. Die gesellschaftlichen Gruppen unterschieden sich durch ihre ethnische, kulturelle oder religiöse Herkunft. Neben dem Zusammentreffen mit Juden, Spaniern oder Normannen in einem immer stärker christlich geprägten Umfeld pflegte der Kaiser und seine Ungebung auch Kontakte bis nach Byzanz und Bagdad.
Die Nachwuchstagung soll Doktoranden und Post-Doktoranden die Möglichkeit geben, die Frage nach dem Umgang mit diesen "Alteritäten" in all ihren Facetten zu erörtern. Berücksichtigung finden neben rechtlichen auch wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Aspekte. Im Vordergrund soll nicht nur die Sicht der Mehrheit auf die Minderheit stehen, sondern auch die Perspektive der Minderheit Berücksichtigung finden.
DHI Paris