Zwischen 1951 und 1991 studierten ungefähr 75.000 Menschen aus dem Ausland an den DDR-Universitäten. Im Jahr 1988 waren 13.400 Studierende aus 126 Ländern immatrikuliert, davon etwa 2.000 aus dem Nahen Osten. Wer waren diese jungen Leute? Wie wurden sie von der Gesellschaft gesehen, vom Staat behandelt und von der Staatssicherheit kontrolliert? Wie beeinflusste der Alltag im Sozialismus ihre Sicht auf die DDR und auch auf ihre Herkunftsländer? Welche Erfahrungen brachten sie mit zurück in ihre Heimat?
Es diskutieren:
- Dr. Sophia Hoffmann, Leibniz-Zentrum Moderner Orient, Berlin
- Stella Kneifel M.A., Universität Erfurt
- Dr. Ala Al-Hamarneh, Orient-Institut Beirut, Geograph, Projektkoordinator des Forschungsteams, Alumnus der Ukrainischen Nationalen Universität „Taras Shevtchenko“ – Universität Kiew, Ukraine
- Dr. Patrice Poutrus, Universität Erfurt
Moderation:
- Prof. Dr. Birgit Schäbler, Leiterin des Forschungsprojekts, Direktorin des Orient-Institut Beirut
Wo:
Konferenzraum des DDR-Museums, Sankt Wolfgang-Str. 2, 10178 Berlin
und im Live-Streaming auf YouTube.
Wann:
Freitag, 11. Juni, um 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Link zum Event auf der Webseite des DDR-Museums
www.ddr-museum.de/de/museum/veranstaltungen/gaststudierende-in-der-ddr
Eine Podiumsdiskussion des Orient-Instituts Beirut im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Von Kairo nach Karl-Marx-Stadt: Studieren im Kalten Krieg"
www.orient-institut.org/events/event-details/von-kairo-nach-karl-marx-stadt-studieren-im-kalten-krieg/