Max Weber Foundation RSS Feed https://www.maxweberstiftung.de/en/startseite.html Max Weber Foundation RSS Feed en © Max-Weber-Stiftung Tue, 28 Apr 2026 16:59:54 +0200 Tue, 28 Apr 2026 16:59:54 +0200 TYPO3 EXT:news news-18063 Thu, 02 Jul 2026 14:12:00 +0200 EDIT-A-THON zur Beschreibung von Ressourcen im SSH Open Marketplace https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/edit-a-thon-zur-beschreibung-von-ressourcen-im-ssh-open-marketplace.html 02.07.2026 | Workshop | MWS | vor Ort Am 2. Juli 2026 laden der Verein Geistes- und Kulturwissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen (GKFI e.V.) und das NFDI-Konsortium Text+ gemeinsam mit dem SSH Open Marketplace zu einem Editathon in die Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung in Bonn ein.

Die Idee: Wissenschaftliche Ressourcen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften – von Werkzeugen und Diensten über Trainingsmaterialien bis hin zu Workflows und Datensätzen – im SSH Open Marketplace sichtbar, gut beschrieben und leichter auffindbar machen. Dabei können neue Einträge angelegt und bestehende ergänzt oder überarbeitet werden. Das Ziel: Mehr Sichtbarkeit und Nutzbarkeit für digitale Angebote in unserer Community.

Das Ganze läuft in entspannter Atmosphäre:

  • keine Teilnahmegebühr
  • Snacks und Getränke warten auf die Teilnehmenden
  • wer mag, trifft sich schon am Vorabend in einem örtlichen Restaurant (Selbstzahlerbasis)
  • Arbeitsmaterial wird vorbereitet, Vorkenntnisse sind nicht nötig – nur ein Smartphone, Tablet oder Notebook sollte mitgebracht werden
  • maximal 20 Plätze vor Ort – schnell anmelden!

Eingeladen sind nicht nur Mitglieder von GKFI und Text+, sondern auch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Projekten, die den SSH Open Marketplace nutzen möchten. Disziplinär ist alles willkommen, solange es einen Bezug zu Geistes- oder Sozialwissenschaften hat.

Der Ablauf:
Ein kurzer Impuls zum SSH Open Marketplace mit Beispielen aus GKFI, Text+ und weiteren Kontexten – anschließend Gruppenarbeit, in der Ressourcen gemeinsam eingepflegt und Workflows erprobt werden. Schließlich kann jede*r die eigenen Services, Daten oder Materialien direkt ins internationale Portal bringen, wo sie dank API-Anbindung auch von anderen Plattformen geharvestet werden können.

Anmeldung und Infos:

Anmeldung: https://events.gwdg.de/event/1386/ 

Bitte vorab prüfen, ob der Login mit vorhandenen Credentials (es wird kein eigener Account benötigt) schon möglich ist: https://marketplace.sshopencloud.eu/
Fragen oder Probleme? Einfach eine Mail an: textplus-operations-office(at)lists.gwdg.de

Wir freuen uns auf einen produktiven, lockeren Tag mit vielen neuen Einträgen und spannenden Gesprächen – jetzt anmelden und einen Platz sichern!


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news-18169 Tue, 23 Jun 2026 10:20:00 +0200 Geisteswissenschaft im Dialog: 1776 – 2026: Ursprung, Anspruch und Wirklichkeit in den USA https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/geisteswissenschaft-im-dialog-1776-2026-ursprung-anspruch-und-wirklichkeit-in-den-usa.html 23. Juni | Podiumsdiskussion | Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • Podiumsdiskussion anlässlich 250 Jahre US-amerikanische Unabhängigkeitserklärung im Leibniz Saal der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
  • Zeit: 23. Juni 2026 | 18 Uhr
  • Mit Ute Frevert (Präsidentin der Max Weber Stiftung, Mitglied der BBAW), Ulrike von Hirschhausen (DHI Washington), Christina Morina (Universität Bielefeld), Philipp Gassert (Universität Mannheim), Kira Brück (Moderation).
  • Anmeldungen zur Veranstaltung sind hier möglich
  • 2026 feiern die Vereinigten Staaten mit der Erklärung ihrer Unabhängigkeit von Großbritannien 1776 einen Meilenstein ihrer Geschichte. Der berühmte Dreiklang „Life, Liberty and the Pursuit of Happiness“ aus der Unabhängigkeitserklärung hat weltweit Resonanz gefunden und leitete eine Epoche der Revolutionen ein. Volkssouveränität, eine Regierung ohne gekröntes Oberhaupt, die Anerkennung allgemeiner Menschen- und Bürgerrechte markierten den Beginn der demokratischen Entwicklung in den USA.

    Die Erinnerung an die Ereignisse vor 250 Jahren provoziert in den USA patriotische Gefühle und lässt tiefe gesellschaftliche Spaltungen zu Tage treten. Eine Protestbewegung gegen die Politik der aktuellen amerikanischen Regierung hat sich in Anlehnung an die Ziele der Gründerväter den Slogan „No Kings“ zu eigen gemacht.

    Doch nicht nur an den Grundfesten der US-amerikanischen Demokratie, sondern auch am Völkerrecht rüttelt die Trump-Administration. Bricht damit ein neues Zeitalter an? Welche Lektionen vermittelt die Geschichte seit 1776?

    Diese und weitere Fragen diskutieren die Wissenschaftler:innen Ute Frevert (Präsidentin der Max Weber Stiftung, Mitglied der BBAW), Ulrike von Hirschhausen (DHI Washington), Christina Morina (Universität Bielefeld), Philipp Gassert (Universität Mannheim). Moderiert wird de Veranstaltung von Kira Brück. Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren.

    Mehr zu unserem Jahresthema erfahren Sie auf unserer Projektseite.

    Geisteswissenschaft im Dialog ist eine gemeinsame Veranstaltung von Max Weber Stiftung und Akademienunion in Kooperation mit der BBAW.

    Geisteswissenschaft im Dialog: 1776 – 2026: Ursprung, Anspruch und Wirklichkeit in den USA

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    Echoes of 1776
    news-18159 Wed, 13 May 2026 16:01:00 +0200 Unabhängigkeit. Eine Utopie? Die amerikanische (1776), französische (1789) und haitianische (1804) Revolution im Dialog https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/unabhaengigkeit-eine-utopie-die-amerikanische-1776-franzoesische-1789-und-haitianische-1804-revolution-im-dialog.html 13.05.2026 | Podiumsdiskussion | DHI Paris | online + vor Ort 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    Wie haben diese drei Revolutionen — in ihren Zielen und Kontexten unterschiedlich — angesichts bereits bestehender Austausch‑ und Abhängigkeitsverhältnisse die Grundlagen von Macht, Freiheit und Autonomie neu gedacht? Zwischen universellen Idealen und lokalen Realitäten: Ist es ihnen gelungen, Souveränität mit globalen Verflechtungen zu versöhnen, oder bleibt Unabhängigkeit ein unerreichtes Ziel?

    Podiumsdiskussion mit Historiker:innen und Fachleuten der atlantischen Revolutionen, anschließend Publikumsgespräch. 

    Diskutant:innen: Miranda Spieler (American Univ. Paris), Friedemann Pestel (Univ. Jena) und Frédéric Regent (Univ. Paris 1 Panthéon-Sorbonne)

    Veranstaltung auf Französisch.

    Für die Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.
    Für die Onlineteilnahme melden Sie sich bitte hier an: Zoom


    Zur Veranstaltungsseite des DHI Paris

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    Echoes of 1776
    news-17988 Thu, 07 May 2026 09:50:00 +0200 DARIAH Overlay Journal Transformations https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/dariah-overlay-journal-transformations.html 07.05.2026 | Veranstaltungsreihe | MWS | online 14:30–15:30 Uhr


    „This Is How We Do It – International Best Practices for Diamond Open Access“

    Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte die Servicestelle für Diamon Open Access (mit Beteiligung der MWS) einen Raum für den Austausch über internationale Aktivitäten zu Diamond Open Access schaffen. Internationale Gäste berichten aus ihren Institutionen, wie Diamond Open Access organisiert, umgesetzt und betrieben wird – inklusive Herausforderungen, Lessons Learned und offener Fragen in unterschiedlichen nationalen und institutionellen Kontexten.

    Vierte Veranstaltung

    DARIAH Overlay Journal Transformations

    Referierende:
    Anne Baillot (DARIAH-EU)
    Françoise Gouzi (DARIAH-EU)

    Datum: 7. Mai 2026
    Uhrzeit: 14:30–15:30 Uhr (CET)
    Sprache: Englisch (keine Aufzeichnung)

    Kostenlose Anmeldung: https://eveeno.com/491045241


    The DFG-funded German Service Centre for Diamond Open Access (SeDOA) invites you to attend the online event series ‘This Is How We Do It: International Best Practices for Diamond Open Access’.

    Join SeDOA for our new international event series launching in 2026. “This Is How We Do It” brings together global experts to go beyond theory and dive into the practical realities of Diamond Open Access.

    In each session, international guests will showcase how they implement Diamond OA at their institutions and successfully integrate these initiatives into national frameworks. Whether you are looking for scalable solutions or want to discuss common challenges with peers, this series provides a platform for honest exchange and actionable insights.

    What to expect:

    • First-hand reports from international Diamond OA pioneers
    • Strategies for institutional and national integration
    • Interactive Q&A sessions with the community

    Target audience:

    Scholarly authors and editorsstakeholders within the Diamond Open Access ecosystem, academic publishing houses and institutional repositoriesstrategic decision-makers driving the Open Access transformation.

    Event team and moderation: Stefanie Westphal (Max Weber Foundation & Herzog August Library), Katja Wermbter (Technische Universität Braunschweig), Isabella Greiner (Information Centre for Life Sciences), Nanette Rißler-Pipka (Max Weber Foundation)

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    news-18180 Wed, 06 May 2026 11:01:00 +0200 Stiftungskonferenz: Border Matters: Embodiment, Environment, and Infrastructure of Border Spaces https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/stiftungskonferenz-border-matters-embodiment-environment-and-infrastructure-of-border-spaces-1-1.html 04. – 06.05.2026 | Konferenz | DHI Warschau | vor Ort Monday, 4 May 2026

    17:30-18:00: Opening comments

    18:00-19:30: Keynote lecture

    Michal Frankl (Leibniz Institute for the History and Culture of Eastern Europe)
    “Humanitarian Border Crossings: Aid in No Man’s Land”
    The talk follows the trajectories of humanitarians who helped refugees stranded in the no man’s land that formed along the shifting borders in East Central Europe in the late 1930s. These refugees languished between boundary stones, fences, or barriers in a no man’s land that could take the shape of barren, windy fields, cold, hostile forests, a rusty barge, or decrepit, abandoned factories. The material and other aid provided by aid workers was essential for the survival in no man’s land, but it also expressed the hierarchies and tensions inherent in humanitarian activity. Drawing on the experience of no man’s land in 1938–39 and on current research in humanitarianism and border studies, the talk will explore border crossings and border experience as integral to and constitutive of humanitarian activity generally. The talk argues that studying borders and border crossings provides new insights into humanitarianism in its various forms, locales, and scales.

    Tuesday, 5 May 2026

    10:00-12:30: Panel 1: Phantom Borders

    • Izabela Paszko (German Historical Institute Warsaw)
      ‘When Borders Disappear: The Afterlives of Infrastructure at the Three Emperors’ Corner’
    • David Jishkariani (MWF Georgia Branch Office)
      ‘Making Visible Borders in the South Caucasus: The Transcaucasian Soviet Federative Socialist Republic in Action (1922–1936)’
    • Ralf Meindl (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Invisible borders – Ermland in the 19th and 20th centuries’
    • Richard Wittmann (Orient-Institute Istanbul),
      ‘Mount Athos as a Sacred Borderland’

    13:45-15:00: Panel 2: Bordering and Urban Space

    • Bosman Batubara (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute) 
      ‘Thinking with the rural: Urban agrarian reform in Indonesia’
    • İclal Ayşe Küçükkırca (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Homelessness and Homemaking in a Border City: Nusaybin in Post-Conflict, 2016-2023’
    • Jaromír Mrňka  (German Historical Institute Warsaw, Prague branch office)
      ‘Queer Underworlds as Border Infrastructures: Rethinking Spatial Form under State Socialism’

    15:30-17:30: Panel 3: Redefining Imperial Boundaries

    • Debarati Bagchi (Max Weber Forum for South Asian Studies, Delhi)
      ‘The Making of an Agrarian Frontier: Land Rights in a Border District in Colonial India’
    • Ruslana Bovhyria (Max Weber Network Eastern Europe)
      ‘The Property Frontier of Empire: Lianozov Company and the Making of the Russo-Iranian Borderland, 1870-1916’
    • Zeynep Tezer (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Mobility, Borderscapes, and Imperial Entanglements in Ottoman North Africa’

    18:00-19:30: Panel discussion

    • ‘Uncommon Experiences: Sharing Borders in Contemporary Europe’ 
    • Julia Buyskykh (University College Cork/German Historical Institute Warsaw)
    • Jan Musekamp  (German Historical Institute Warsaw)
    • Ettore Recchi (Sciences Po Paris)

     

    Wednesday, 6 May 2026

    10:00-12:30: Panel 4: Border-making Materials

    • Fathun Karib (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute)
      ‘Bumantara: The Emergence of Multiple Geological Bodies in Southeast Asian Region’
    • Felix Lüttge (German Historical Institute London)
      ‘Towards an Amphibious History of the Sea’
    • Andrew Tompkins  (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Fish, ships, and oil: Territorial conflict between East Germany and Poland, 1945–1989’
    • Melike Şahinol, Gülşah Başkavak, and Ayşe Berna Uçarol (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Beyond Borderlines: Paper Walls as Mobile Boundary Infrastructures in Transnational Surgical-Craftscapes’

    13:45-15:45: Panel 5: Paperwork as Borderwork

    • Didi Tal (German Historical Institute Washington)
      ‘Paper Borders: Gender, Visas, and Cinematic Storytelling in Hold Back the Dawn (1941)’
    • Alexandre Bibert (German Historical Institute Paris)
      ‘Detours, Intimidation, Visas: The Deterritorialized Iron Curtain in Franco–GDR Trade Union Circulations (1950s–1960s)’
    • Atiba Pertilla (German Historical Institute Washington)
      ‘Showing Money, Seeing Race: The Debate over Financial Tests at the American Border, 1890–1930’

    All events will be held in the Conference Room on the 3rd floor of the German Historical Institute Warsaw (Aleje Ujazdowskie 39, 00-540 Warszawa).

    Download Program (PDF)


    Zur Veranstaltungsseite des DHI Warschau

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    news-18179 Tue, 05 May 2026 11:01:00 +0200 Stiftungskonferenz: Border Matters: Embodiment, Environment, and Infrastructure of Border Spaces https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/stiftungskonferenz-border-matters-embodiment-environment-and-infrastructure-of-border-spaces-1.html 04. – 06.05.2026 | Konferenz | DHI Warschau | vor Ort Monday, 4 May 2026

    17:30-18:00: Opening comments

    18:00-19:30: Keynote lecture

    Michal Frankl (Leibniz Institute for the History and Culture of Eastern Europe)
    “Humanitarian Border Crossings: Aid in No Man’s Land”
    The talk follows the trajectories of humanitarians who helped refugees stranded in the no man’s land that formed along the shifting borders in East Central Europe in the late 1930s. These refugees languished between boundary stones, fences, or barriers in a no man’s land that could take the shape of barren, windy fields, cold, hostile forests, a rusty barge, or decrepit, abandoned factories. The material and other aid provided by aid workers was essential for the survival in no man’s land, but it also expressed the hierarchies and tensions inherent in humanitarian activity. Drawing on the experience of no man’s land in 1938–39 and on current research in humanitarianism and border studies, the talk will explore border crossings and border experience as integral to and constitutive of humanitarian activity generally. The talk argues that studying borders and border crossings provides new insights into humanitarianism in its various forms, locales, and scales.

    Tuesday, 5 May 2026

    10:00-12:30: Panel 1: Phantom Borders

    • Izabela Paszko (German Historical Institute Warsaw)
      ‘When Borders Disappear: The Afterlives of Infrastructure at the Three Emperors’ Corner’
    • David Jishkariani (MWF Georgia Branch Office)
      ‘Making Visible Borders in the South Caucasus: The Transcaucasian Soviet Federative Socialist Republic in Action (1922–1936)’
    • Ralf Meindl (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Invisible borders – Ermland in the 19th and 20th centuries’
    • Richard Wittmann (Orient-Institute Istanbul),
      ‘Mount Athos as a Sacred Borderland’

    13:45-15:00: Panel 2: Bordering and Urban Space

    • Bosman Batubara (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute) 
      ‘Thinking with the rural: Urban agrarian reform in Indonesia’
    • İclal Ayşe Küçükkırca (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Homelessness and Homemaking in a Border City: Nusaybin in Post-Conflict, 2016-2023’
    • Jaromír Mrňka  (German Historical Institute Warsaw, Prague branch office)
      ‘Queer Underworlds as Border Infrastructures: Rethinking Spatial Form under State Socialism’

    15:30-17:30: Panel 3: Redefining Imperial Boundaries

    • Debarati Bagchi (Max Weber Forum for South Asian Studies, Delhi)
      ‘The Making of an Agrarian Frontier: Land Rights in a Border District in Colonial India’
    • Ruslana Bovhyria (Max Weber Network Eastern Europe)
      ‘The Property Frontier of Empire: Lianozov Company and the Making of the Russo-Iranian Borderland, 1870-1916’
    • Zeynep Tezer (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Mobility, Borderscapes, and Imperial Entanglements in Ottoman North Africa’

    18:00-19:30: Panel discussion

    • ‘Uncommon Experiences: Sharing Borders in Contemporary Europe’ 
    • Julia Buyskykh (University College Cork/German Historical Institute Warsaw)
    • Jan Musekamp  (German Historical Institute Warsaw)
    • Ettore Recchi (Sciences Po Paris)

     

    Wednesday, 6 May 2026

    10:00-12:30: Panel 4: Border-making Materials

    • Fathun Karib (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute)
      ‘Bumantara: The Emergence of Multiple Geological Bodies in Southeast Asian Region’
    • Felix Lüttge (German Historical Institute London)
      ‘Towards an Amphibious History of the Sea’
    • Andrew Tompkins  (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Fish, ships, and oil: Territorial conflict between East Germany and Poland, 1945–1989’
    • Melike Şahinol, Gülşah Başkavak, and Ayşe Berna Uçarol (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Beyond Borderlines: Paper Walls as Mobile Boundary Infrastructures in Transnational Surgical-Craftscapes’

    13:45-15:45: Panel 5: Paperwork as Borderwork

    • Didi Tal (German Historical Institute Washington)
      ‘Paper Borders: Gender, Visas, and Cinematic Storytelling in Hold Back the Dawn (1941)’
    • Alexandre Bibert (German Historical Institute Paris)
      ‘Detours, Intimidation, Visas: The Deterritorialized Iron Curtain in Franco–GDR Trade Union Circulations (1950s–1960s)’
    • Atiba Pertilla (German Historical Institute Washington)
      ‘Showing Money, Seeing Race: The Debate over Financial Tests at the American Border, 1890–1930’

    All events will be held in the Conference Room on the 3rd floor of the German Historical Institute Warsaw (Aleje Ujazdowskie 39, 00-540 Warszawa).

    Download Program (PDF)


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    news-18170 Mon, 04 May 2026 11:01:00 +0200 Stiftungskonferenz: Border Matters: Embodiment, Environment, and Infrastructure of Border Spaces https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/stiftungskonferenz-border-matters-embodiment-environment-and-infrastructure-of-border-spaces.html 04. – 06.05.2026 | Konferenz | DHI Warschau | vor Ort Monday, 4 May 2026

    17:30-18:00: Opening comments

    18:00-19:30: Keynote lecture

    Michal Frankl (Leibniz Institute for the History and Culture of Eastern Europe)
    “Humanitarian Border Crossings: Aid in No Man’s Land”
    The talk follows the trajectories of humanitarians who helped refugees stranded in the no man’s land that formed along the shifting borders in East Central Europe in the late 1930s. These refugees languished between boundary stones, fences, or barriers in a no man’s land that could take the shape of barren, windy fields, cold, hostile forests, a rusty barge, or decrepit, abandoned factories. The material and other aid provided by aid workers was essential for the survival in no man’s land, but it also expressed the hierarchies and tensions inherent in humanitarian activity. Drawing on the experience of no man’s land in 1938–39 and on current research in humanitarianism and border studies, the talk will explore border crossings and border experience as integral to and constitutive of humanitarian activity generally. The talk argues that studying borders and border crossings provides new insights into humanitarianism in its various forms, locales, and scales.

    Tuesday, 5 May 2026

    10:00-12:30: Panel 1: Phantom Borders

    • Izabela Paszko (German Historical Institute Warsaw)
      ‘When Borders Disappear: The Afterlives of Infrastructure at the Three Emperors’ Corner’
    • David Jishkariani (MWF Georgia Branch Office)
      ‘Making Visible Borders in the South Caucasus: The Transcaucasian Soviet Federative Socialist Republic in Action (1922–1936)’
    • Ralf Meindl (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Invisible borders – Ermland in the 19th and 20th centuries’
    • Richard Wittmann (Orient-Institute Istanbul),
      ‘Mount Athos as a Sacred Borderland’

    13:45-15:00: Panel 2: Bordering and Urban Space

    • Bosman Batubara (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute) 
      ‘Thinking with the rural: Urban agrarian reform in Indonesia’
    • İclal Ayşe Küçükkırca (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Homelessness and Homemaking in a Border City: Nusaybin in Post-Conflict, 2016-2023’
    • Jaromír Mrňka  (German Historical Institute Warsaw, Prague branch office)
      ‘Queer Underworlds as Border Infrastructures: Rethinking Spatial Form under State Socialism’

    15:30-17:30: Panel 3: Redefining Imperial Boundaries

    • Debarati Bagchi (Max Weber Forum for South Asian Studies, Delhi)
      ‘The Making of an Agrarian Frontier: Land Rights in a Border District in Colonial India’
    • Ruslana Bovhyria (Max Weber Network Eastern Europe)
      ‘The Property Frontier of Empire: Lianozov Company and the Making of the Russo-Iranian Borderland, 1870-1916’
    • Zeynep Tezer (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Mobility, Borderscapes, and Imperial Entanglements in Ottoman North Africa’

    18:00-19:30: Panel discussion

    • ‘Uncommon Experiences: Sharing Borders in Contemporary Europe’ 
    • Julia Buyskykh (University College Cork/German Historical Institute Warsaw)
    • Jan Musekamp  (German Historical Institute Warsaw)
    • Ettore Recchi (Sciences Po Paris)

     

    Wednesday, 6 May 2026

    10:00-12:30: Panel 4: Border-making Materials

    • Fathun Karib (German Institute for Japanese Studies/Asia Research Institute)
      ‘Bumantara: The Emergence of Multiple Geological Bodies in Southeast Asian Region’
    • Felix Lüttge (German Historical Institute London)
      ‘Towards an Amphibious History of the Sea’
    • Andrew Tompkins  (German Historical Institute Warsaw)
      ‘Fish, ships, and oil: Territorial conflict between East Germany and Poland, 1945–1989’
    • Melike Şahinol, Gülşah Başkavak, and Ayşe Berna Uçarol (Orient-Institute Istanbul)
      ‘Beyond Borderlines: Paper Walls as Mobile Boundary Infrastructures in Transnational Surgical-Craftscapes’

    13:45-15:45: Panel 5: Paperwork as Borderwork

    • Didi Tal (German Historical Institute Washington)
      ‘Paper Borders: Gender, Visas, and Cinematic Storytelling in Hold Back the Dawn (1941)’
    • Alexandre Bibert (German Historical Institute Paris)
      ‘Detours, Intimidation, Visas: The Deterritorialized Iron Curtain in Franco–GDR Trade Union Circulations (1950s–1960s)’
    • Atiba Pertilla (German Historical Institute Washington)
      ‘Showing Money, Seeing Race: The Debate over Financial Tests at the American Border, 1890–1930’

    All events will be held in the Conference Room on the 3rd floor of the German Historical Institute Warsaw (Aleje Ujazdowskie 39, 00-540 Warszawa).

    Download Program (PDF)


    Zur Veranstaltungsseite des DHI Warschau

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    news-18191 Wed, 29 Apr 2026 11:43:00 +0200 „Sohn der Bücher“: Gelehrsamkeit und literarisches Erbe von Ǧalāl ad-Dīn as-Suyūtī https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/sohn-der-buecher-gelehrsamkeit-und-literarisches-erbe-von-galal-ad-din-as-suyuti-1.html 29.04.2026 | Vortrag | OI Beirut | online 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr (OESZ) / 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr (MESZ)

    Ahmed Gad Makhlouf 

    Zoom series on the Persistence of Islamic Scholarship in the Early Modern Period

    Organizers: Berenike Metzler, Patrick Franke, and Ahmed Gad Makhlouf


    Dieser Beitrag befasst sich mit dem literarischen Wirken des ägyptischen Universalgelehrten Ǧalāl ad-Dīn as-Suyūtī (1445–1505), eines der produktivsten arabischsprachigen Autoren nicht nur der Mamlukenzeit (1250 – 1517), sondern der gesamten arabischen Literaturgeschichte. Seine Werke decken fast alle Fachgebiete der islamischen Theologie ab, darunter Koranexegese und Koranwissenschaften, Hadithwissenschaften, Rechtswissenschaft, islamische Geschichte, Mystik und arabische Sprachwissenschaften. Dadurch trug er wesentlich zum wissenschaftlichen Diskurs verschiedener Themenbereiche bei und beeinflusste die Schriften etlicher Autoren späterer Generationen. Darüber hinaus sorgten sein Anspruch auf den absoluten iǧtihād-Rang in diversen Disziplinen sowie seine literarische Arbeit im Allgemeinen sowohl unter seinen Zeitgenossen als auch noch unter gegenwärtigen Forschern für Kontroversen. Vor dieser Folie zielt der geplante Vortrag darauf ab, einen Überblick über das Erbe und wissenschaftliche Gedankengut von Ǧalāl ad-Dīn as-Suyūtī zu geben. Hierbei liegt der Fokus auf den wesentlichen Charakteristikaderliterarischen Tätigkeit as-Suyūtīs auf diversen Wissensgebieten, insbesondere auf dem rechtswissenschaftlichen Gebiet. Zudem soll den Wurzeln seines Schaffens auf den Grund gegangen werden.

    Ahmed Gad Makhlouf ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und derzeit Professurvertreter für die Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Islamische Jurisprudenz in der Vergangenheit und in der Moderne, Islamische Theologie und gegenwärtige Fiqh-Organisationen. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf Rechts- und Reformdiskurse in den muslimischen Gesellschaften sowie die terminologische und inhaltliche Entwicklung des islamischen Rechts in der Vormoderne.


    Zoom Webinar Link

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    news-17987 Wed, 29 Apr 2026 09:44:00 +0200 Narrative, Data, Hermeneutics: Multi-Layered Articles and the Journal of Digital History and “Logic" https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/narrative-data-hermeneutics-multi-layered-articles-and-the-journal-of-digital-history-and-logic.html 29.04.2026 | Veranstaltungsreihe | MWS | online 16:00–17:00 Uhr


    „This Is How We Do It – International Best Practices for Diamond Open Access“

    Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte die Servicestelle für Diamon Open Access (mit Beteiligung der MWS) einen Raum für den Austausch über internationale Aktivitäten zu Diamond Open Access schaffen. Internationale Gäste berichten aus ihren Institutionen, wie Diamond Open Access organisiert, umgesetzt und betrieben wird – inklusive Herausforderungen, Lessons Learned und offener Fragen in unterschiedlichen nationalen und institutionellen Kontexten.

    Dritte Veranstaltung

    Narrative, Data, Hermeneutics: Multi-Layered Articles and the Journal of Digital History and “Logic"

    Beitrag im „Arbeitskreis Digital Humanities“ der Max Weber Stiftung

    Referent:
    Frédéric Clavert (Luxemburg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH))

    Moderation:
    Jana Keck (DHI Washington) 

    Datum: 29. April 2026
    Uhrzeit: 16:00–17:00 Uhr (CET)
    Sprache: Englisch (keine Aufzeichnung)

    Kostenlose Anmeldung: https://eveeno.com/912504922 


    The DFG-funded German Service Centre for Diamond Open Access (SeDOA) invites you to attend the online event series ‘This Is How We Do It: International Best Practices for Diamond Open Access’.

    Join SeDOA for our new international event series launching in 2026. “This Is How We Do It” brings together global experts to go beyond theory and dive into the practical realities of Diamond Open Access.

    In each session, international guests will showcase how they implement Diamond OA at their institutions and successfully integrate these initiatives into national frameworks. Whether you are looking for scalable solutions or want to discuss common challenges with peers, this series provides a platform for honest exchange and actionable insights.

    What to expect:

    • First-hand reports from international Diamond OA pioneers
    • Strategies for institutional and national integration
    • Interactive Q&A sessions with the community

    Target audience:

    Scholarly authors and editorsstakeholders within the Diamond Open Access ecosystem, academic publishing houses and institutional repositoriesstrategic decision-makers driving the Open Access transformation.

    Event team and moderation: Stefanie Westphal (Max Weber Foundation & Herzog August Library), Katja Wermbter (Technische Universität Braunschweig), Isabella Greiner (Information Centre for Life Sciences), Nanette Rißler-Pipka (Max Weber Foundation)

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    news-18177 Tue, 28 Apr 2026 12:02:00 +0200 Lebanon's Art World in Catastrophic Times: Visual Arts in the 1980s and Art History Now https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/lebanons-art-world-in-catastrophic-times-visual-arts-in-the-1980s-and-art-history-now-1.html 28.04.2026 | Vortrag | OI Beirut | online + vor Ort in Florenz 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

    Nadia von Maltzahn

    In an interview in the Lebanese newspaper L’Orient-Le Jour in January 1982, Lebanese artist Amine El Bacha said that “to paint is to put the war in brackets”. The 1980s in Lebanon were dominated by war, destruction, and displacement, but they were also a time of continuities and new beginnings. In this talk, I will give insights into Lebanon’s visual arts in the 1980s in the middle of Lebanon’s civil war (1975-1990). By interrelating context and artistic production, the nuances of how artists and institutions navigated this troubled decade will be analysed. One concern is also to rethink the conventional periodization of Lebanon’s history into, first, a golden—or “gilded”—age between the 1950s and mid-1970s, then a war period, and finally a postwar period starting in the 1990s. Whereas the so-called postwar generation of artists engaged extensively with the aftermath and memory of the war, in the midst of conflict artists applied different approaches to their engagement with what was happening around them. I will finish the talk by reflecting on what it means to write and document Lebanon’s art history in the catastrophic times of today, where we find ourselves in war again, following other recent catastrophes such as Lebanon’s severe and ongoing financial crisis and Beirut’s port explosion.

    Nadia von Maltzahn is the principal investigator of the ERC-funded project “Lebanon’s Art World at Home and Abroad” (LAWHA), hosted by the Orient-Institut Beirut (OIB). Her publications include The Syria-Iran Axis:Cultural Diplomacy and International Relations in the Middle East (2013/2015), The Art Salon in the Arab Region: Politics of TasteMaking (co-edited with Monique Bellan, 2018), and editing the Manazir Journal issue Defying the Violence: Lebanon’s Visual Arts in the 1980s (2025). She holds a DPhil in Modern Middle Eastern Studies from St Antony’s College, Oxford. Her research interests include cultural politics, artistic practices and the circulation of knowledge. In November 2026 she will take up the position of Associate Professor (Storia e Istituzioni dell’Asia) at Sapienza University of Rome.
     

    More details and online registration here


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    news-18174 Tue, 28 Apr 2026 11:41:00 +0200 Sexarbeit im Arbeiterstaat: Sozialistische Ordnung, Geschlechterverhältnisse und ‚Prostitution‘ in der Tschechoslowakei (1948-1989) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/sexarbeit-im-arbeiterstaat-sozialistische-ordnung-geschlechterverhaeltnisse-und-prostitution-in-der-tschechoslowakei-1948-1989.html 28.04.2026 | Vortrag | DHI Warschau | online + vor Ort 17:00 Uhr

    Dr. Christiane Brenner

    Als sich die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KSČ) im Februar 1948 die Alleinherrschaft in der Tschechoslowakei sicherte, kündigte sie an, Prostitution überflüssig zu machen. In ihrem Buch „Sexarbeit und Sozialismus“, das 2026 bei De Gruyter/Brill erscheint, zeigt Christiane Brenner, wie der tschechoslowakische Staat zwischen 1948 und 1989 mit kommerziellem Sex umging. Es war kein Geheimnis, dass Prostitution auch in sozialistischen Zeiten existierte, obgleich sie für die Öffentlichkeit wenig sichtbar war. Propaganda und Praxis gegenüber dem ‚unsozialistischen‘ Phänomen Prostitution bieten instruktive Einblicke in Herrschaft und Alltag im sozialistischen Staat. Brenner rekonstruiert die disziplinierenden Effekte der staatlichen und gesellschaftlichen Beobachtung, Verfolgung und Bestrafung von Menschen, die sexueller Arbeit nachgingen. Diese schieden die Bevölkerung in eine ‚ordentliche‘ Mehrheit und einen ‚asozialen‘ Rand. Prostitutionspolitik war aber auch Genderpolitik, sie stabilisierte die Hierarchie zwischen den Geschlechtern. Das drängt die Frage auf, was an dieser Politik eigentlich sozialistisch war. Welche Wirkung hatte der ‚Kampf‘ der KSČ gegen Prostitution auf die Stabilität und die Glaubwürdigkeit der sozialistischen Ordnung?

    Dr. Christiane Brenner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Collegium Carolinum (München) und Redakteurin der Zeitschrift Bohemia. In ihren Forschungen widmet sie sich der Zeitgeschichte der Tschechoslowakei. Von 2019 bis 2023 war sie Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 1369 „Vigilanzkulturen“ an der LMU München mit einem Projekt über Prostitution in der sozialistischen Tschechoslowakei. Aus diesem Projekt ist sowohl der gemeinsam mit Martin Schulze Wessel herausgegebene Sammelband: The Watchful Society. Gender, Sexuality, and the Body in Eastern European Socialism (Göttingen 2026) hervorgegangen als auch das Buch „Sexarbeit im Sozialismus: Sozialistische Ordnung, Geschlechterverhältnisse und ‚Prostitution‘ in der Tschechoslowakei“ (Berlin 2026), die erste umfassende Untersuchung zu diesem Thema überhaupt.

    Venue: Valentinská 1, 3rd floor

    Die „Prager Vorträge“ sind eine Kooperation der Prager Außenstellen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, des Collegium Carolinum, sowie der Abteilung „Wissen und Partitipation“ des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), sowie deutsch-tschechischender gemeinsamen Forschungs- und Vermittlungsplattform mit der tschechischen Akademie der WissenschaftenGWZO prague FLÚ.

    Vortrag auf Englisch

    Programm

    Registration for online participation: https://tinyurl.com/PV20260428


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    news-18190 Mon, 27 Apr 2026 11:29:49 +0200 Call for Papers: Un|Covering: Visibility, Denial, and Ambiguity in the Cinematography of the Holocaust (DHI Warschau) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-uncovering-visibility-denial-and-ambiguity-in-the-cinematography-of-the-holocaust-dhi-warschau.html Bewerbungsschluss: 30.07.2026 Conference of the Arbeitsgruppe Cinematographie des Holocaust, 30.11.-2.12.2026 in Łódź

    Filmic engagements with the Holocaust are shaped by a foundational paradox that emerged already during the genocide itself: while photographs and films were produced to document, administer, or stage aspects of persecution and mass murder, extensive efforts were undertaken simultaneously to conceal crimes, erase traces, and deny responsibility. From the beginning, Holocaust memory is thus marked by a tension between visual evidence and systematic obscuring – a tension that continues to structure cinematic representation, narration, and reception. This conference invites contributions that examine how films from and about the Holocaust  negotiate practices of covering and uncovering across different historical stages. Perpetrators’ claims of not having known or seen, survivors’ silence and suppression of traumatic memories, and later pedagogical debates about the use of explicit images all point to the persistence of visual and narrative limits. Films may expose atrocity while simultaneously deflecting attention, contain violence through narrative framing, or offer indirect forms of address that enable both confrontation and distance. The conference situates these dynamics within broader societal and national memory cultures. In Germany and Austria, Holocaust cinema operates within societies historically implicated in perpetration, shaped by ongoing processes of guilt negotiation, responsibility, and defensive abstraction. In Eastern European countries that were occupied during the Second World War, cinematic representations engage with histories of invasion, mass violence, and shifting regimes of power, while also confronting complex and often contested questions of collaboration, complicity, bystanderhood, antisemitism, and national self-understanding. In both contexts, repressed, fragmented, or politically instrumentalized family histories contribute to what is today described as postmemory, leaving discernible traces in cinematic form and modes of address. At the same time, new technological developments – particularly the emergence of AI-generated and AI-enhanced historical images – raise pressing questions about authenticity, evidentiary status, and the ethics of visualization, further complicating the dynamics of covering and uncovering in Holocaust cinema. We welcome papers that analyze how films reflect, reproduce, or challenge these dynamics, with particular attention to documentary and archival cinema, perpetrator and survivor imagery, pedagogical uses of film, and the afterlives of Holocaust images in changing exhibition and media contexts. The conference welcomes contributions from the humanities, social sciences, and cultural studies (including film studies, media studies, history, and related disciplines). Interdisciplinary approaches are particularly encouraged.

    Please submit an abstract in English of approximately 200 words (including a short biographical note) by 30 July 2026 to: 

    Magdalena Saryusz-Wolska: sekretariat@dhi.waw.pl
    Olga Wesołowska: olga.wesolowska@filologia.uni.lodz.pl 
    Fabian Schmidt: fabian.schmidt@filmuniversitaet.de
    Tobias Ebbrecht-Hartmann: tobias.ebbrecht-hartmann@mail.huji.ac.il


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    news-18189 Fri, 24 Apr 2026 09:23:18 +0200 Stiftungskonferenz in Warschau: „Border Matters“ zu Verkörperung, Umwelt und Infrastruktur von Grenzräumen https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/stiftungskonferenz-in-warschau-border-matters-zu-verkoerperung-umwelt-und-infrastruktur-von-grenzraeumen.html Die Max Weber Stiftung (MWS) und das Deutsche Historische Institut (DHI) Warschau laden vom 4. bis 6. Mai 2026 zur Stiftungskonferenz „Border Matters: Embodiment, Environment, and Infrastructure of Border Spaces“ nach Warschau ein. Die Tagung bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Netzwerk der MWS und weiteren Forschungseinrichtungen zusammen. Im Zentrum der Stiftungskonferenz stehen Grenzräume als soziale, materielle und politische Räume. Die Beiträge fragen nach der Bedeutung von Grenzen für Körper, Umwelt und Infrastruktur. Thematisiert werden historische und gegenwartsbezogene Perspektiven auf Grenzziehungen, Grenzerfahrungen und Grenzüberschreitungen. „Kaum eine Region in Europa war in der Vergangenheit so stark von Grenzverschiebungen geprägt wie Ostmitteleuropa. Am DHI Warschau untersuchen wir, wie territoriale Veränderungen das Leben der Menschen in diesem Raum beeinflussten. Das bringt uns dazu, diese Fragen auch in Bezug auf andere Regionen zu stellen, in denen die Max Weber Stiftung tätig ist“, so Magdalena Saryusz-Wolska, Direktorin des DHI Warschau, über die Wahl des Konferenzthemas.

    Eröffnet wird die Tagung am Montag, 4. Mai 2026, mit einer Keynote von Michal Frankl vom Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Abteilung Prag. Unter dem Titel „Humanitarian Border Crossings: Aid in No Man’s Land“ spricht er über humanitäre Hilfe für Geflüchtete in den „Niemandsländern“ Ostmitteleuropas in den späten 1930er Jahren. Der Vortrag beleuchtet, wie sehr Grenzübergänge und Grenzerfahrungen humanitäres Handeln prägten.

    Am 5. und 6. Mai 2026 folgen fünf Sektionen: zu Phantomgrenzen, zu Grenzziehungen im urbanen Raum, zur Neudefinition imperialer Grenzräume, zur materiellen Dimension von Grenzziehungen sowie zur Bürokratie an der Grenze. Die Beiträge befassen sich unter anderem mit den Nachwirkungen historischer Grenzen auf Infrastrukturen, mit Grenzräumen im Südkaukasus, mit queeren Unterwelten, mit Landrechten in kolonialen Grenzregionen, mit maritimen Territorialkonflikten sowie mit Grenzregimen und finanziellen Kontrollen als Praktiken des Borderings. Eine Podiumsdiskussion mit Ettore Recchi (Sciences Po), Julia Buyskykh (University College Cork) und Jan Musekamp (DHI Warschau) unter dem Titel „Uncommon Experiences: Sharing Borders in Contemporary Europe“ beschließt den zweiten Konferenztag.

    Die Veranstaltung findet im Vortragssaal im 3. Stock des Deutschen Historischen Instituts Warschau statt. Die Keynote wird aufgezeichnet und im Nachgang auf dem Youtube-Account des DHI Warschau zur Verfügung stehen.

    Konferenz: Border Matters: Embodiment, Environment, and Infrastructure of Border Spaces
    Datum: 4.–6. Mai 2026
    Ort: Deutsches Historisches Institut Warschau, Aleje Ujazdowskie 39, 00-540 Warszawa

    Weitere Informationen und das vollständige Programm 

    Das Deutsche Historische Institut Warschau ist ein Institut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Die Stiftung fördert Forschung auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Gastländern. Dafür unterhält sie weltweit Institute sowie Forschungsgruppen und Büros. Die MWS wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert. 

     

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Carla Schmidt
    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
    Max Weber Stiftung –
    Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    Rheinallee 6, 53173 Bonn
    Tel.: +49 (0)228 377 86 38
    E-Mail: schmidt@maxweberstiftung.de
    www.maxweberstiftung.de

     

    Katarzyna Homan
    Sekretariat
    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Tel.: +48 22 525 83 10
    E-Mail: katarzyna.homan(at)dhi.waw.pl

     

    Andrew Tompkins
    Konferenzorganisation
    Deutsches Historisches Institut Warschau
    Tel.: +48 22 525 83 07
    E-Mail: andrew.tompkins(at)dhi.waw.pl

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    news-18188 Thu, 23 Apr 2026 11:37:32 +0200 Das Deutsche Historische Institut in Rom übernimmt die Bibliothek des Hamburger Instituts für Sozialforschung https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/das-deutsche-historische-institut-in-rom-uebernimmt-die-bibliothek-des-hamburger-instituts-fuer-sozialforschung.html Das Deutsche Historische Institut in Rom übernimmt im Zuge der Schließung des Hamburger Instituts für Sozialforschung dessen Bibliothek. Damit werden bedeutende Bestände zur Geschichte und Gewaltgeschichte Europas im 20. Jahrhundert künftig in Rom für die Forschung zugänglich sein. Die Bibliothek des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) wird zeitgleich mit der Schließung dieser Wissenschaftseinrichtung im Juni 2028 vom Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom übernommen. Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die in den letzten Monaten zwischen den jeweiligen Instituts- und Bibliotheksleitungen geführt worden sind.

    Das Deutsche Historische Institut in Rom ist seit langer Zeit die zentrale Anlaufstelle für deutschlandbezogene, aber auch transnationale Perspektiven berücksichtigende historische Forschung in Italien. Durch die Übergabe der Bestände des HIS finden nun erstmals große Bestände historisch-soziologischer Literatur (Schwerpunkt: Geschichte und Gewaltgeschichte Europas im 20. Jahrhundert) einen Ort in der römischen und italienischen Forschungslandschaft, was die Wissenschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Italien in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld erheblich stärken sollte.

    Die Eingliederung der Bestände des HIS in die Bibliothek des DHI wird derzeit vorbereitet, so dass die Vor-Ort-Nutzung der Bücher und Medieneinheiten schon relativ bald nach Schließung des Hamburger Instituts möglich sein wird.

    Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma (Stiftungsvorstand des HIS) – Prof. Dr. Petra Terhoeven (Direktorin des DHI Rom) – Prof. Dr. Wolfgang Knöbl (Direktor des HIS)

    Das Deutsche Historische Institut in Rom ist ein Institut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Die Stiftung fördert Forschung auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Gastländern. Dafür unterhält sie weltweit Institute sowie Forschungsgruppen und Büros. Die MWS wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert.

     

    Ansprechpartner*innen:

    Dr. Claudia Gerken
    Deutsches Historisches Institut in Rom
    Wissenschaftskommunikation
    +39 06 66049278
    gerken(at)dhi-roma.it

    Jürgen Determann
    Hamburger Institut für Sozialforschung
    Referent für Kommunikation
    +49 40 414097 34
    juergen.determann(at)his-online.de

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    Pressemeldungen
    news-12871 Thu, 23 Apr 2026 10:32:00 +0200 Rebuild or Retreat? Interdisciplinary Perspectives on Climate Migration and Mobility in the Global North https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/rebuild-or-retreat-interdisciplinary-perspectives-on-climate-migration-and-mobility-in-the-global-north.html 23.-24.04.2026 | Konferenz | DHI Washington | online + vor Ort Conference at GHI Washington | Conveners: Jana Dunz-Keck (GHI Washington) and Sarah Beringer (GHI Washington), Simon Richter (University of Pennsylvania), Andreas Hübner (Kiel University), Max Gruenig (POCACITO Network and Georgetown University, BMW Center for German and European Studies), and Brendan O’Donnell (POCACITO Network and Heinrich Böll Foundation)

    Call for Papers

    T.C. Boyle’s eco-thriller Blue Skies published in 2023 paints a hauntingly familiar picture of a climate-ravaged future — one that feels eerily close to reality. The novel’s characters live in a constant state of tension, caught between encroaching wildfires in California and rising waters in Florida. As disaster closes in, they face an unavoidable truth: there’s nowhere left to go but away. Forced to abandon their homes, they join the growing tide of climate migrants, turning fiction into a reflection of our own uncertain future.

    The World Bank’s 2021 Groundswell report highlights climate change as an increasingly powerful driver of migration (Clement et al.). It projects that by 2050, it could force 216 million people across six world regions to relocate within their own countries. While a significant number of people will be displaced in the Global South, it is also a matter that concerns the Global North. Nations and communities in the Global North are increasingly experiencing the impacts of — mostly internal — climate migration, i.e. the movement of people within a country's borders primarily due to sea-level rise. Unlike acute climate events such as hurricanes or wildfires, sea-level rise is a slow-moving, long-term process that gradually impacts coastal communities over decades. While it is chronic in nature, its effects — such as coastal erosion, frequent flooding, and saltwater intrusion — can lead to acute disasters when combined with extreme weather events like storm surges and hurricanes. Together, historically, gradual destruction and the one stemming from disaster scenarios have endangered the existence of many communities along the coastlines with no exception to the United States, as seen in the case of internal migration following Hurricane Katrina. Sweet et al. (2022) find that sea levels on the coasts of the 48 states spanning the conterminous U.S. are rising more rapidly than the global average. In consequence, over 20 million Americans could be forced to relocate in the coming decades, with more than 13 million facing permanent displacement due to sea-level rise by 2100, as highlighted in Matthew E. Hauer’s Nature article (2017). 

    Thus, internal climate migration due to sea-level rise, is no longer a future scenario as imagined in climate fiction or scientific reports, but an already lived reality by low-lying coastal communities across the United States. For instance, Isle de Jean Charles in Louisiana, home to the Biloxi-Chitimacha-Choctaw Tribe, has already lost over 98% of its land to rising waters and erosion forcing the community to abandon the place their ancestors had lived on for centuries (Jimenez-Damary et al. 2020). While rising sea levels are impacting all coastal regions from Virginia to Washington state, minority communities are often — and, historically speaking, were always — disproportionately affected. The erosion of roads, sewage systems, and buildings and other impacts are leading to costly repairs and economic decline and pose serious risks to human health. In Louisiana, for example, sea-level rise and higher temperatures are a serious threat to wetland fisheries, forcing many people to abandon their homes and livelihoods. 

    This scenario has prompted urgent debates on whether to rebuild or retreat and relocate. In their policy report Beyond Rebuilding: Planning for Better Managed Retreat published by the the DC-based think tank “New America,” Robustelli et al. advocate for the urgency of “an ambitious plan to support millions of Americans to steadily relocate in a way that is financially feasible, community-led, and socioeconomically equitable” (2023). In their analyses, politicians and policy advisers do not necessarily speak of (internal climate) migration. Instead, they have adopted the terminology of “managed retreat” to refer to the abandonment of occupied land and the removal or relocation of population and/or infrastructure out of areas subject to repeated flooding, rising sea level, or other natural hazards (Siders et al. 2019). Even though managed retreat is “a new concept in scientific and policy discussions, flooding [, which has forced people living near coasts or rivers to relocate,] has been threatening U.S. communities throughout the history of the nation,” as geologist Nicholas Pinter reminds us (2021). Other countries in the Global North, particularly Western European nations led by the Netherlands, have begun to implement publicly funded programs managing strategic retreat, which include buy backs of homes in affected coastal areas and targeted relocation (Lepesant 2024). In the United States, however, culture wars and climate change denialism of the conservative right and its MAGA movement have complicated the matter as seen with the recent freezing of respective Federal funds or as in the case of Florida — one of the hardest hit states of coastal sea level rise — through implementing a “Don’t say Climate Change” bill and its governor refusing to publicly address the matter of managed retreat (Tampa Bay Times, February 17, 2025). 

    Climate change and its effects — including discussions about migration and adaptation  — have, thus, many layers which have been studied from an interdisciplinary perspective. Understanding its complex causes, impacts, and solutions requires integrating insights from environmental science, urban planning, policy studies, sociology, history, and beyond. This conference brings together scholars from diverse disciplines to examine contemporary and historical cases of sea level rise and the need for managed retreat in the United States — and as a matter of comparison within the Global North — Western Europe. By bridging knowledge across disciplinary and geographical boundaries, we aim to explore how societies navigate climate-induced displacement and adaptation.


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    news-18187 Thu, 23 Apr 2026 09:44:42 +0200 Wissenschaftlichen Assistenz der Direktion (m/w/d) (DFK Paris) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/b2f4d2ad0b07eb15769c031c62addcf75feaad770 Bewerbungsschluss: 25.05.2026 Stellenausschreibungen news-18178 Wed, 22 Apr 2026 12:18:00 +0200 Istanbulite Connections in Greek American Music: A Choral Voyage https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/istanbulite-connections-in-greek-american-music-a-choral-voyage.html 22.04.2026 | Vortrag | OI Istanbul | online + vor Ort 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr / 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr (MESZ)

    Dr. Nevin Şahin

    „Warum bin ich nach Amerika gekommen?“ klagt Achilleas Poulos in einem seiner Lieder aus den 1920er Jahren – ein Jahrzehnt nach seiner Migration in ein fernes Land voller Hoffnungen, jedoch mit schmerzlicher Sehnsucht nach der alten Heimat. In den 1990er Jahren tauchte diese Frage in der Türkei in neuem Kontext als „Warum bin ich nach Istanbul gekommen?“ wieder auf, blieb jedoch gleichermaßen mit der Erinnerung an eine frühere Heimat verbunden. Ausgehend von dieser Frage begibt sich die Forschung auf eine musiktheoretische Spurensuche über Jahrhunderte und Kontinente hinweg. Untersucht werden die musikalischen Erfahrungen griechischer Migrant*innen in den USA und die Frage, ob ihre Musik weiterhin theoretische Konzepte des byzantinischen Oktōēchos und der osmanischen Makam-Tradition ihrer alten Heimat – der „Polis“ – in sich trägt.

    Der Vortrag nimmt das Publikum mit auf eine Forschungsreise von der Ost- zur Westküste der USA, durch Archivarbeit, Konzertbesuche und Interviews mit Musiker*innen. Im Zentrum stehen zwei zeitgenössische Chorwerke: „Heaven and Earth“ von sechs Komponist*innen sowie „İstanbul“ von B. Emre Orhon. Beide Werke verbinden geographische Distanzen durch Istanbuler Melodik und Rhythmik. Neben Einblicken in die Geschichte der griechischen Migration beleuchtet der Vortrag die Rezeption und Wiederbelebung byzantinischer Musiktraditionen im zweiten Jahrhundert der neuen Heimat.

    Nevin Şahin ist eine mehrfach ausgezeichnete Forscherin zur Makam-Musik und Assistenzprofessorin für Musiktheorie am Staatlichen Konservatorium der Hacettepe Universität in Ankara. Nach ihrem Studium an der Middle East Technical University war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orient-Institut Istanbul im Projekt Corpus Musicae Ottomanicae und absolvierte dann ein Postdoc-Forschungsprojekt als Fulbright-Stipendiatin an der Boston University. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in vergleichender Musiktheorie sowie in kompositorischen und aufführungsanalytischen Studien vokaler Musik. Als aktive Sängerin in monophonen Kunstmusik-Ensembles und polyphonen Chören verbindet sie künstlerische Praxis mit wissenschaftlicher Perspektive.

    Der Vortrag ist Teil der Musicology Lecture Series, die von Cüneyt Ersin Mıhcı organisiert und kuratiert wird.


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    news-18184 Wed, 22 Apr 2026 12:00:21 +0200 Two EU projects launch with MWS involvement https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/zwei-eu-projekte-starten-mit-beteiligung-der-mws.html From 2025, the Max Weber Foundation will be involved in two EU-funded projects within the OPERAS framework. Whilst OPERAS-Prime supports the further development of the European research infrastructure OPERAS, AEGIS-OA promotes networking in the field of Diamond Open Access in Europe. The EU-funded project OPERAS-Prime (2025–2028) is preparing the final phase of the European research infrastructure OPERAS (Open scholarly communication in the European research area for the social sciences and humanities) on its path to becoming an ERIC (European Research Infrastructure Consortium). OPERAS stands for open knowledge exchange and a culture of publication worldwide, and thus aligns with the MWS’s mission. The MWS has been a founding member of OPERAS since 2017 and has played a key role in shaping the areas of science communication and community building within the consortium. Together with the University of Coimbra in Portugal, the MWS also bears primary responsibility for these areas within OPERAS-Prime. The research infrastructure’s service catalogue also includes the blogging platform hypotheses.org, whose German-language branch, de.hypotheses.org, is editorially managed by the MWS (DHI Paris/GSt).

    The EU-funded project AEGIS-OA (2025–2028) also forms part of the OPERAS framework and, as part of the European Diamond Capacity Hub, focuses on scholarly publishing within the context of Diamond Open Access. The aim here is to promote free and open scholarly publishing that meets high quality standards and employs transparent business models, without imposing costs on either authors or readers. The project focuses on networking national centres of excellence across Europe. Within the project, MWS represents the German Diamond Open Access Service Centre (SeDOA) as a non-funded partner.

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    news-18176 Wed, 22 Apr 2026 11:57:00 +0200 Historical-cultural portrait of the Mamluk-Ottoman transition https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/historical-cultural-portrait-of-the-mamluk-ottoman-transition-1.html 22.04.2026 | Vortrag | OI Beirut | online 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr (OESZ) / 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr (MESZ)

    Rachida Chih (CETOBAC/EHESS)

    Zoom series on the Persistence of Islamic Scholarship in the Early Modern Period

    Organizers: Berenike Metzler, Patrick Franke, and Ahmed Gad Makhlouf

    Cultural and intellectual history does not follow the same rhythm as that of states. Its developments are slower and more subtle than the abrupt sociopolitical upheavals brought about by wars and conquests. While working on the Ottoman period, with the aim of understanding the impact of the conquest of the Arab provinces on Sufism’s intellectual and social history, the importance of the fifteenth century - the century of Suyūtī - became strikingly apparent. With the advent of the Ottomans, Cairo was no longer the capital of an empire as Egypt had become a distant province with its center now located in Istanbul. Yet cultural and intellectual transformations had preceded the conquest. The creation of the Ottoman Empire nonetheless introduced a major novelty: it enabled the dissemination of medieval knowledge, with its rich apparatus of commentary, from Egypt to Syria and the Hijāz, through scholarly networks connecting the Muslim East and West - networks in which al-Suyūtī’s influence was particularly remarkable. Al-Suyūtī’s scholarship was, indeed, exceptional. This presentation will focus on the historical context that allowed for the emergence of scholarly circles within which a rich historiographical culture developed, alongside an intense engagement with hadīth studies, large-scale works of synthesis, and the deep embedding of Sufism within learned culture. Finally, we will examine the international circulation of this knowledge in the early modern period, marked by the growth of major Arab cities and the expansion of pilgrimage routes.

    Rachida Chih is a Senior Researcher at the French National Center for Scientific Research (CNRS) and a member of the Center for Turkish, Ottoman, Balkan, and Central Asian Studies (CETOBAC), as part of the School for Advanced Studies in the Social Sciences (EHESS), in Paris. Her research focuses on the history, literature, and anthropology of Sufism and Sufi orders in early modern and modern Egypt and Morocco. Her most recent publications include Sufism in Ottoman Egypt: Circulation, Renewal, and Authority in the Seventeenth and Eighteenth Centuries (Routledge, 2019); « Prophetic Piety, Mysticism, and Authority in Premodern Arabic Devotional Literature: al-Jazuli's Dala'il al-Khayrat (15th Century) » (IJMES, 2022); The Presence of the Prophet in Early Modern and Contemporary Islam, edited with Stefan Reichmuth, et al., 3 volumes (Brill, Leiden, 2021-2023).

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    news-18175 Wed, 22 Apr 2026 11:46:00 +0200 “Verbündete Besatzer?” – Forschungen zu den ‘Gruppen der Truppen’ der Sowjetarmee in Osteuropa: Keynote-Vortrag „Avoiding Occupation“ https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/verbuendete-besatzer-forschungen-zu-den-gruppen-der-truppen-der-sowjetarmee-in-osteuropa-keynote-vortrag-avoiding-occupation.html 22.04.2026 | Vortrag | MWN Osteuropa | online + vor Ort 17:00 bis 18:30 Uhr (OESZ) / 16:00 bis 17:30 Uhr (MESZ)

    Keynote-Vortrag im Rahmen des internationalen Workshops “Verbündete Besatzer?” – Forschungen zu den ‘Gruppen der Truppen’ der Sowjetarmee in Osteuropa in Helsinki.

    Das Max Weber Netzwerk Osteuropa (MWNO) und das Max Weber Forum Helsinki in Kooperation mit dem Museum Berlin-Karlshorst, der Syddansk Universität und dem Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr veranstalten vom 22. bis zum 24. April 2026 den internationalen Workshop “Verbündete Besatzer?”  Forschungen zu den ‘Gruppen der Truppen’ der Sowjetarmee in Osteuropa.

    Am 22. April um 17 Uhr findet der öffentliche Keynote-Vortrag vom Botschafter a.D. René Nyberg Avoiding Occupation statt. René Nyberg, Politikwissenschaftler und Diplomat, war u.a. finnischer Botschafter in Russland und in Deutschland. Im Außenministerium befasste er sich insbesondere mit zwei Themenkomplexen: Russland und Sicherheitspolitik.

    Registrierung für die Übertragung via Zoom hier.


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    news-18151 Tue, 21 Apr 2026 12:32:00 +0200 "Unsere äthiopischen Jungen". Mobilität und Handlungsmacht von Äthiopiern im katholischen Europa des 18. Jahrhunderts https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/unsere-aethiopischen-jungen-mobilitaet-und-handlungsmacht-von-aethiopiern-im-katholischen-europa-des-18-jahrhunderts.html 21.04.2026 | Vortrag | DHI Rom | online + vor Ort 17:30 Uhr bis 19.00 Uhr

    Brendan Röder (Ludwig-Maximilians-Universität München)

    Der Vortrag folgt dem Weg einer Gruppe von Jungen, die um 1700 von Missionaren aus Ostafrika nach Rom gebracht wurden. Auf der Grundlage von Reiseberichten sowie missionarischer und diplomatischer Korrespondenz lassen sich einzelne Lebenswege in Ansätzen rekonstruieren. Der Vortrag ordnet dieses Phänomen in die religiösen, politischen und kulturellen Agenden der Zeit ein und untersucht darüber hinaus die Frage, welche Rolle Hautfarbe sowie zeitgenössische Vorstellungen von Kindheit und Jugend im Rahmen dieser Prozesse globaler Mobilität spielten.

    Bitte registrieren Sie sich hier für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme

    Vortrag in deutscher Sprache


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    news-18153 Mon, 20 Apr 2026 12:45:00 +0200 From Policy to Practice: The Daily Reality with Self-Checkout Machines in Japan https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/from-policy-to-practice-the-daily-reality-with-self-checkout-machines-in-japan.html 20.04.2026 | Study Group | DIJ Tokyo | online + vor Ort 6.30 pm (JST) / 11.30 am (CEST)

    Mena Mesenhöller, Heinrich-Heine-University Düsseldorf/DIJ Tokyo

    As Japan aims to address demographically induced labor shortages, automation and the implementation of everyday technologies, such as self-checkout cashiers, can be increasingly observed. This presents an opportunity to test if the self-image of Japan as a technological leader holds true, and to further examine how political ambitions impact individuals’ daily lives. The study draws on Social Practice Theory, seeing automation as emerging from materials, competences, and meanings, to analyze how technology is embedded in everyday life.

    The talk first explores the macro level by drawing on expert interviews with policymakers, researchers, and producers of self-checkout systems. It analyzes how these actors conceptualize the role of everyday automation and reveals significant institutional misalignments in their priorities: policymakers see the need for fast digital transformation; researchers fear social isolation; industry prioritizes efficiency. The talk then turns to the micro level and examines how self-checkout machines are experienced by individuals in daily life. Findings based on focus group interviews with customers and survey data from retail employees show how the machines impact social relations and lead to social isolation.

    By linking institutional perspectives with lived experiences, the presentation highlights how continuing automation reconfigures everyday practices and social interaction. It ultimately demonstrates how sociotechnical transformations unfold across contexts, offering insights relevant for both Science and Technology Studies and policy debates in ageing societies.

    On-site participation: Please register via email to mueller[at]dijtokyo.org until April 19, 2026. Online participation: please register via Zoom.


    Mena Mesenhöller is a PhD candidate in the Institute for Modern Japanese Studies at Heinrich-Heine-University Düsseldorf, specializing in Science and Technology Studies in Japan. She completed her Bachelor’s degree in Sociology/Japanese Studies at Goethe-University Frankfurt a.M. and her Master’s in Transcultural Studies at Heidelberg University. Mena’s primary research interest lies in the implementation processes and social consequences of everyday technology in Japan. She previously studied at Meiji University, the University of Tokyo, and spent a research stay at Tokyo College (University of Tokyo). Since February 2026, Mena has been a PhD student at DIJ Tokyo


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    news-18173 Mon, 20 Apr 2026 11:38:01 +0200 Call for Applications: Confronting Musical Diversity in Western and Central Eurasian Empires during the Nineteenth and Early Twentieth Centuries (MWN Osteuropa) https://mwsgeorgien.hypotheses.org/files/2026/04/CfA_Musical-Diversity_Loffler.pdf Bewerbungsschluss: 15.05.2026 news-18172 Mon, 20 Apr 2026 11:35:28 +0200 Call for Papers: (Pro)Creating a Socialist Future – Knowledge, Politics, and Practices of Reproduction in Eastern Europe and the (post)-Soviet Space (MWN Osteuropa) https://mwsosteuropa.hypotheses.org/files/2026/04/CfP_Procreating-a-Socialist-Future_MWNO-Helsinki.pdf Bewerbungsschluss: 30.05.2026 news-18171 Mon, 20 Apr 2026 11:26:23 +0200 Call for Applications: Deutsch-französische Schreibwerkstatt (DHI Paris) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-applications-deutsch-franzoesische-schreibwerkstatt.html Bewerbungsschluss: 04.05.2026 In Kooperation mit dem CIERA

    Zielgruppe: Masterstudierende | Doktoranden | Postdoc
    Datum: 22/06/2026 - 26/06/2026
    Bewerbungsfrist: 04/05/2026
    Ort: Moulin d'Andé (Normandie, Frankreich)

    DEUTSCH-FRANZÖSISCHER WORKSHOP

    Die Beherrschung wissenschaftlichen Schreibens, sei es bei einem Forschungsprojekt, der Doktorarbeit oder einem Artikel, erfordert spezifische Fähigkeiten in der schriftlichen Formulierung und Kommunikation. Insgesamt verfolgt der Workshop das Ziel, individuelle Schreibstrategien zu entwickeln, mittels derer die Schreibphase als eine konstruktive und stimulierende Erfahrung erlebt werden kann und die das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zur Fertigstellung des Manuskripts stärken.

    Schwerpunkte

    • Überblick und Strukturierung von Ideen und Material
    • Entwicklung und Stärkung des roten Fadens im Manuskript
    • Überwindung der „Angst vor dem weißen Blatt“
    • Identifizierung von Unterschieden zwischen dem deutschen und französischen Wissenschaftsdiskurs

    Ablauf

    Der fünftägige Workshop wird von zwei deutsch-französischen Expert:innen geleitet. Den Nachwuchsforschenden werden Schreibtechniken vermittelt, um den Schreibprozess effizienter zu gestalten, die unterschiedlichen Phasen (und ihre Gefahren) zu identifizieren und Blockaden zu überwinden. Die Schreibwerkstatt bietet zudem Gelegenheit für einen Austausch über die Besonderheiten des deutschen und französischen Wissenschaftsdiskurs und die Herausforderungen des wissenschaftlichen Schreibens in einem binationalen Kontext.

    Teilnahmebedingungen

    • Für den gesamten Workshop wird eine Teilnahmegebühr in Höhe von 50 € erhoben.
    • Die Arbeitssprachen sind Französisch und Deutsch. Die zumindest passive Beherrschung beider Sprachen (mind. B1-Niveau) wird vorausgesetzt.  
    • Die Bewerbenden verpflichten sich, an der gesamten Veranstaltung teilzunehmen. Sie erhalten eine Bescheinigung, mit der sie den Workshop gegebenenfalls als Leistungsnachweis an ihrer Universität anerkennen lassen können.
    • Voraussetzung für Nachwuchsforschende, die an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, ist die vorherige Registrierung (bzw. Rückmeldung) auf der Seite des CIERA für das laufende akademische Jahr.
    • Interessierte können sich auf der Seite des CIERA anmelden. Die in einer PDF-Datei hochzuladenden Bewerbungsunterlagen enthalten einen akademischen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben (jeweils 1 Seite max.).

    Reisekosten

    Die Fahrtkosten können nach Vorlage der Fahrkarten in Höhe von maximal 110 € für aus Frankreich Anreisende und 140 € für Teilnehmende aus dem Ausland übernommen werden.
    Das CIERA übernimmt die gesamten Kosten für die Unterbringung und Verpflegung im Moulin d’Andé (Normandie).

    Kontakt

    Viktoria Lühr
    viktoria.luhr@sorbonne-universite.fr


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    news-17986 Fri, 17 Apr 2026 09:32:00 +0200 OAPEN and DOAB: Supporting Diamond Open Access and building trust in a global ecosystem https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/oapen-and-doab-supporting-diamond-open-access-and-building-trust-in-a-global-ecosystem.html 17.04.2026 | Veranstaltungsreihe | MWS | online 14:00–15:00 Uhr


    „This Is How We Do It – International Best Practices for Diamond Open Access“

    Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte die Servicestelle für Diamon Open Access (mit Beteiligung der MWS) einen Raum für den Austausch über internationale Aktivitäten zu Diamond Open Access schaffen. Internationale Gäste berichten aus ihren Institutionen, wie Diamond Open Access organisiert, umgesetzt und betrieben wird – inklusive Herausforderungen, Lessons Learned und offener Fragen in unterschiedlichen nationalen und institutionellen Kontexten.

    Zweite Veranstaltung

    OAPEN and DOAB: Supporting Diamond Open Access and building trust in a global ecosystem

    Referierende:
    Graham Stone (OAPEN Foundation)
    Sebastiano Sali (OAPEN Foundation)
    Jordy Findanis (OAPEN Foundation)

    Datum: 17. April 2026
    Uhrzeit: 14:00–15:00 Uhr (CET)
    Sprache: Englisch (keine Aufzeichnung)

    Kostenlose Anmeldung: https://eveeno.com/228716660 


    The DFG-funded German Service Centre for Diamond Open Access (SeDOA) invites you to attend the online event series ‘This Is How We Do It: International Best Practices for Diamond Open Access’.

    Join SeDOA for our new international event series launching in 2026. “This Is How We Do It” brings together global experts to go beyond theory and dive into the practical realities of Diamond Open Access.

    In each session, international guests will showcase how they implement Diamond OA at their institutions and successfully integrate these initiatives into national frameworks. Whether you are looking for scalable solutions or want to discuss common challenges with peers, this series provides a platform for honest exchange and actionable insights.

    What to expect:

    • First-hand reports from international Diamond OA pioneers
    • Strategies for institutional and national integration
    • Interactive Q&A sessions with the community

    Target audience:

    Scholarly authors and editorsstakeholders within the Diamond Open Access ecosystem, academic publishing houses and institutional repositoriesstrategic decision-makers driving the Open Access transformation.

    Event team and moderation: Stefanie Westphal (Max Weber Foundation & Herzog August Library), Katja Wermbter (Technische Universität Braunschweig), Isabella Greiner (Information Centre for Life Sciences), Nanette Rißler-Pipka (Max Weber Foundation)

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    news-18152 Thu, 16 Apr 2026 12:41:00 +0200 Female Mayors and the Practice of Local Leadership in Japan https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/female-mayors-and-the-practice-of-local-leadership-in-japan.html 16.04.2026 | Study Group | DIJ Tokyo | online + vor Ort 6.30 pm (JST) / 11.30 am (CEST)

    Stefanie Schwarte, Ludwig-Maximilians-Universität München/DIJ Tokyo

    As of February 2026, women hold only 4.3 percent of Japan’s mayoral offices. This figure reflects the country’s well-documented challenges with gender equality in political participation: Japan has drawn global attention for its persistently low ranking in international gender equality indices, such as the World Economic Forum’s Gender Gap Report (118th out of 148 countries in 2025). Although there has been a gradual positive trend over the past decades, the number of female legislators remains limited at both national and local levels, and the number of female mayors is particularly low. Directly elected by voters, mayors occupy a prominent position in Japanese local politics. They can shape local policies and advance individual agendas, making them key drivers of local change. This situation raises an important question: how do female mayors perceive their roles and contributions within their local communities and the broader political landscape?

    Drawing on interviews with female mayors as part of my doctoral research, this presentation aims to produce a contextually grounded understanding of how they perceive and perform their political roles. The analysis proceeds on three levels. First, through narrative reconstruction, I examine what female mayors say about themselves, their trajectories, their role, and their gender. Second, through structural interpretation, I explore how institutional and cultural environments define or constrain what is politically possible for these leaders. Third, drawing on representation theory, I analyze how the mayors’ practices relate to broader concepts of political representation. Through this multi-layered approach, I seek to explain how female mayors navigate and reshape gendered structures through everyday political practice, and to situate their individual perspectives within broader debates on gender and political representation in Japan.

    On-site participation: Please register via email to polak-rottmann[at]dijtokyo.org until April 15, 2026. Online participation: please register via Zoom.


    Stefanie Schwarte is a PhD candidate at Ludwig-Maximilians-Universität in Munich, specializing in gender and politics in Japan with a focus on local governance. Her research interests encompass the political representation of women, female political leadership, and the deliberation of gender equality policies. She also explores related themes such as the political representation of young people and the influence of demographic change on youth political engagement in Japan. Since February 2026 she has been a PhD student at the DIJ Tokyo.


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    news-18150 Thu, 16 Apr 2026 12:27:00 +0200 »Wer spricht für die Juden?« Der Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland in historischer Perspektive. Les jeudis de l’Institut historique allemand https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/wer-spricht-fuer-die-juden-der-kampf-gegen-antisemitismus-in-deutschland-in-historischer-perspektive-les-jeudis-de-linstitut-historique-allemand.html 16.04.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

    Stefanie Schüler-Springorum (TU Berlin), »Wer spricht für die Juden?« Der Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland in historischer Perspektive

    Kommentar: Emmanuel Debono (Historiker, Chefredakteur des DDV (Licra))

    In den letzten Jahren ist die Frage der »Betroffenenperspektive« in der Antisemitismusforschung und -bekämpfung ins Zentrum gerückt. Damit schließt sich gewissermaßen ein Kreis, denn wie der Vortrag zeigt, waren es in historischer Perspektive fast immer nur Juden und Jüdinnen, die sich gegen Antisemitismus stark gemacht haben. Dennoch konnten sie die Machtübergabe an die Nationalsozialisten in Deutschland nicht verhindern. Eine Analyse der Strategien gegen Antisemitismus vor 1933 und nach 1945 zeigt, dass sich tatsächlich nicht allzu viel verändert hat. Was bedeutet diese Erkenntnis für unsere heutige Situation? Wie können wir die alten Strategien heute wieder fruchtbar machen? Schüler-Springorum geht diesen Fragen am Beispiel der Entwicklung in Deutschland nach.

    Veranstaltung mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

    Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.
    Online-Teilnahme: Zoom 

    Informationen: event@dhi-paris.fr


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    news-18149 Tue, 14 Apr 2026 12:22:00 +0200 Deutsch-französisches Seminar der Frühen Neuzeit. Lecture multiscalaire de la »désolation du Palatinat« (1688-1689): échelles de la violence militaire, échelles de l’information https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/deutsch-franzoesisches-seminar-der-fruehen-neuzeit-lecture-multiscalaire-de-la-desolation-du-palatinat-1688-1689-echelles-de-la-violence-militaire-echelles-de-linformation.html 14.04.2026 | Seminar | DHI Paris | online + vor Ort 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Émilie Dosquet (Univ. Strasbourg), Lecture multiscalaire de la »désolation du Palatinat«  (1688-1689): échelles de la violence militaire, échelles de l’information

    Seminar wird geleitet von: Christine Zabel (DHIP), Falk Bretschneider (EHESS/IFRA-SHS) und Marie-Karine Schaub (Univ. Paris-Est Créteil)
    Koordination: Eva Seemann (DHIP)

    Anmeldung
    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob vor Ort oder online, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei Eva Seemann an.
    Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich zusätzlich bitte hier: Zoom.


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    news-18148 Tue, 14 Apr 2026 12:13:00 +0200 Atelier des Internationalen: Image Circulation and the Visual Idea of Europe. Illustrated Magazines in France and Germany (1945-1968) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/atelier-des-internationalen-image-circulation-and-the-visual-idea-of-europe-illustrated-magazines-in-france-and-germany-1945-1968.html 14.04.2026 | Seminar | DHI Paris | online + vor Ort 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

    Vincent Fröhlich (Univ. Erlangen-Nuremberg), Alice Morin (Univ. Lorraine), Image Circulation and the Visual Idea of Europe. Illustrated Magazines in France and Germany (1945-1968)

    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Für eine Teilnahme vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert@dhi-paris.fr an.
    Für eine Teilnahme online, registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

    Die Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte lädt monatlich zu einem Forschungsseminar ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Forschungsansätze mit einer transnationalen Dimension und insbesondere methodologische Fragen die mit diesen einhergehen. Das Seminar dient dem wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.


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    news-18156 Mon, 13 Apr 2026 13:06:10 +0200 Call for Applications: Studienkurs Rom 2026 (DHI Rom) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-applications-studienkurs-rom-2026-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 10.05.2026 Das Deutsche Historische Institut in Rom führt vom 4. Oktober (Anreisetag) bis zum 13. Oktober 2026 (Abreisetag) für fortgeschrittene Studenten/-innen (vorzugsweise mit Bachelor-Abschluss) und Doktoranden/-innen der Fächer Geschichte und Musikgeschichte einen Studienkurs durch. Dabei geht es um die Geschichte Roms vom Frühen Mittelalter bis in die Zeitgeschichte mit Grundfragen beider Disziplinen.

    Das DHI Rom ist eine Einrichtung der in Bonn ansässigen Max Weber Stiftung. Es widmet sich der epochenübergreifenden, interdisziplinären Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in ihren europäischen und globalen Bezügen vom Mittelalter bis heute. Dabei schöpft es aus den einzigartigen Ressourcen, die Italien und insbesondere Rom als Wissenschaftsstandort bieten. Im Mittelpunkt stehen politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte sowie die Vermittlung zwischen beiden Wissenschaftskulturen.

    Die Zahl der Teilnehmer/-innen ist begrenzt. Erwartet wird die Übernahme eines Referates, dessen Thema bei Zusagebescheid vom DHI vorgeschlagen wird. Das Deutsche Historische Institut übernimmt die Kosten der Unterbringung in einem Doppelzimmer und gibt einen pauschalen Unkostenbeitrag von 150 €.

    Weitere Informationen zu den einzureichenden Bewerbungsunterlagen können Punkt IV der Stipendienordnung entnommen werden.

    Bewerbungen werden bis zum 10. Mai 2026 ausschließlich über das Bewerbungsportal entgegengenommen.

    Bitte geben Sie auch an, für welche Epoche Sie sich besonders interessieren. Die Bewerber/-innen erhalten im Juni Bescheid.


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    news-18155 Mon, 13 Apr 2026 12:57:40 +0200 Call for Papers: The Violent 1950s: Towards a New History of the Global “Postwar” Decade (DHI Washington) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-the-violent-1950s-towards-a-new-history-of-the-global-postwar-decade.html Bewerbungsschluss: 12.06.2026 Conference at GHI Washington | Conveners: Andreas Greiner (GHI Washington) and Robert Kramm (University of Tübingen)

    Call for Papers
    The 1950s are often remembered as a decade of recovery, economic growth, and political stability, particularly from Western perspectives. Yet, this image of a war-weary globe fails to account for the pervasive and diverse forms of violence that continued to shape everyday life and political transformation during that decade worldwide.

    This conference aims to reassess the so-called postwar years. It reconceptualizes the 1950s as a deeply violent decade, marked not by the absence of conflict, but rather by its reconfiguration on all levels. The decade witnessed some of the most destructive wars of the twentieth century, from the Korean War to anti-colonial struggles in Algeria, Cyprus, Indochina, and Kenya, among other places. Authoritarian regimes in Asia, Latin America, and the Soviet Union enforced ideological conformity through imprisonment, censorship, and political repression, while surveillance, ideological conflict, state and anti-state terror, and subtler forms of violence also pervaded Western Europe. Meanwhile, racial order in the United States, South Africa, and other settler societies, was sustained by repression, police brutality, and lynching.

    Beyond the state level, societies and the private domain were sites of intense brutality. For instance, a surge in crime syndicates and transnational networks perpetuated racketeering, gang violence, drug smuggling, and human trafficking. Meanwhile, the domestic sphere, imagined by Western middle-classes as a sanctuary of comfort and harmony, was shaken by gendered and generational conflict and by the challenges associated with  the return to everyday life after widespread exposure to wartime violence. Everywhere, the 1950s were shaped by anticipatory violence in the form of the omnipresent threat of nuclear annihilation 

    The conference explores the manifold societal, political, and everyday manifestations of violence in the twilight phase of the shift from war-driven societies to seemingly demobilized ones. The conference aims to challenge the narrative of the 1950s as a peaceful interlude between World War II and the upheavals of the 1960s and 1970s. By employing violence as a central analytical lens and by tracing its persistent presence across and within multiple world regions and on different micro- and macro-analytical layers, the conference will assess reciprocal patterns and transfers, compare and link local coercion to global power structures, and underscore how Cold War violence operated unevenly across global hierarchies. On the whole, the 1950s marked a formative moment in the evolution of modern violence—one that normalized counterinsurgency, expanded state surveillance, and globalized coercive practices.

    Perpetual conflict blurred the boundaries between wartime and peacetime, embedding violence into systems of governance and everyday experience. Understanding violence in the global 1950s can help us understand how the “postwar” order was constructed through force, fear, and power imbalances, with consequences that continue to shape the contemporary world today.

    The conference will take place from February 25–26, 2027, at the German Historical Institute in Washington D.C. In advance of the conference, participants will share papers (max. 4,500 words), which will be discussed among the group and with invited discussants. We welcome contributions that look at violence in the 1950s from different regional and disciplinary angles. We invite submissions from the fields of political, social, and cultural history; likewise, we are eager to engage with research from other disciplines, including historical anthropology, the history of violence, and culture, film, gender, and literary studies. All papers should have a decisive historical focus. The range of potential topics includes, but is not limited to: 

    • Violence in post-fascist and war-weary societies, regimes of military occupation
    • Transition and circulation of fascist/imperialist practices and practitioners of violence into the immediate postwar years. 
    • Early Cold War rearmament policies and debates
    • Colonial and anti-colonial violence: colonial repression, anti-colonial struggle, and decolonization
    • Justification for violence and the language of security, modernization, anti-communism, and anti-fascism
    • Terrorism, guerilla warfare, civil warfare, and revolutionary violence
    • Popular representations and mass mediatization of violence
    • Violence beyond the state-level: crime, drugs, and human trafficking
    • Gendered, racialized, and sexual violence
    • Domestic violence 
    • Experience of violence and perpetrators’ perspectives: guilt, PTSD, and social reintegration in the 1950s

    Please submit a short CV (max. 150 words) and an abstract (max. 350 words) in English through  our online application portal by June 12, 2026. 

    Applicants will be notified by June 30, 2026. 

    Accommodations will be arranged and paid for by the conference organizers. Participants will make their own travel arrangements; funding subsidies for travel are available upon request (for one presenter per paper) for selected scholars, especially those who might not otherwise be able to attend the workshop, including junior scholars and scholars from universities with limited resources. For further information regarding the event’s format and conceptualization, please contact Andreas Greiner. For questions about the submission platform or logistics (travel and accommodation), please contact our event coordinator Nicola Hofstetter.


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    news-18154 Mon, 13 Apr 2026 12:52:32 +0200 Call for Applications: Miasa workshop on female academic careers in Africa (DHI Paris) https://www.dhi-paris.fr/fileadmin/user_upload/DHI_Paris/07_Newsroom/2026/2026_miasa_cfp_female_academic_careers.pdf Bewerbungsschluss: 19.04.2026 news-18132 Mon, 13 Apr 2026 12:35:00 +0200 Was uns marine Lebewesen über das Mittelalter verraten https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/was-uns-marine-lebewesen-ueber-das-mittelalter-verraten.html 13.04.2026 | Vortrag | DHI Rom | online + vor Ort 18:00 Uhr – 19:30 Uhr

    Nikolas Jaspert (Universität Heidelberg)

    Obwohl die maritime Geschichte sich als ein eigener Zweig der Geschichtswissenschaften fest etabliert hat, ist ein Bereich noch immer auffällig unterrepräsentiert: die marine Welt – also all das, was sich unterhalb der Wasseroberfläche befindet. In diesem Vortrag wird der Versuch unternommen, aus dieser neuen Perspektive Fenster in bekannte Felder der Geschichtsforschung zu eröffnen. Die mediävistische Erforschung des Mittelmeeres kann mittlerweile auf eine viele Jahrzehnte lange Geschichte zurückblicken. Aber was lernen wir über die Kultur- und Religions-, über die Wirtschafts- und Sozialgeschichte des mittelalterlichen Mittelmeerraums, wenn wir nun die Lebewesen und Substanzen des Meeres zum Ausgangspunkt unserer Betrachtung machen?

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    news-18147 Fri, 10 Apr 2026 09:46:00 +0200 Studentische oder Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) für Wissenschaftskommunikation (Geschäftsstelle) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/a022752e766624f5259e76c92c8936bda7a010850 Bewerbungsschluss: 15.04.2026 Stellenausschreibungen news-18133 Thu, 09 Apr 2026 12:46:00 +0200 Rethinking the History of Capitalism: A Conversation Between Sven Beckert and Diana Kim https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/rethinking-the-history-of-capitalism-a-conversation-between-sven-beckert-and-diana-kim.html 09.04.2026 | Diskussion | DHI Washington| online + vor Ort 7pm (ET) / 01:00 Uhr, 10.04.2026 (MEZ)

    Discussion at GHI Washington | Sven Beckert (Harvard University) and Diana Kim (Georgetown University)

    Conventional stories about the rise of capitalism often begin with a familiar set of Western, Eurocentric narratives. In Capitalism: A Global History, however, historian Sven Beckert offers a sweeping reinterpretation, presenting capitalism as a dynamic and constantly evolving system shaped by global connections, conflicts, and transformations. In this conversation, Beckert will discuss the arguments of his new book and reflect on what it means to write the history of capitalism on a truly global scale, stressing the importance of thinking about capitalism on the broadest possible canvas while also reminding us why a historical perspective remains essential for understanding capitalism today. The book has already been widely praised for its scope and ambition. Historian Marcus Rediker, writing in The New York Times, described it as a work “of generational importance.”

    Doors will open at 6:30 pm and will close promptly at 7:00 pm with the beginning of the event. The event will also be streamed online.

    Register here to stream the lecture.


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    news-18131 Thu, 09 Apr 2026 12:23:00 +0200 Entre pressions et résilience: Le monde universitaire en contextes politiques illibéraux https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/entre-pressions-et-resilience-le-monde-universitaire-en-contextes-politiques-illiberaux-5.html 09.04.2026 | Seminar | DHI Paris | online 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

    Luca Storti (Univ. Turin)

    Die Wahlerfolge der extremen Rechten in Europa und darüber hinaus sowie der zunehmende Wandel von einer pluralistischen politischen Welt hin zu einer »illiberalen« Ordnung hinterlassen tiefe Spuren im akademischen und intellektuellen Leben. Der Raum für akademische Debatten schrumpft und Forschungs- und Lehrpraktiken sind beeinträchtigt, insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

    Das Seminar untersucht den vielerorts entstandenen Druck auf die akademische Welt in verschiedenen Ländern sowie die internen und externen Widerstandsstrategien zahlreicher Akteure, die versuchen, offene und pluralistische akademische Debatten aufrechtzuerhalten.

    Anmeldung für eine Online-TeilnahmeAnmeldeformular

    Veranstaltung im Rahmen des Online-Seminarzyklus »Entre pressions et résilience. Le monde universitaire en contextes politiques illibéraux«, organisiert vom Centre d’Histoire de Sciences Po, dem Centre Marc Bloch, dem Ciéra und dem DHIP.

    Programm

    • 2.10.2025 – Frankreich mit Delphine Dulong (Univ. Paris 1 Panthéon-Sorbonne)
    • 6.11.2025 – China mit Gilles Guiheux (Univ. Paris Cité)
    • 4.12.2025 – Libanon, Ägypten, Nordafrika mit Jens Hanssen (Orient-Institut Beirut)
    • 8.1.2026 – Argentinien mit Gabriel Vomaro (Universidad de San Martín)
    • 5.2.2026 – Brasilien  mit Alexandre Anselmo Guilherme (Centro de Estudos Europeus e Alemães/Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul- Porto Alegre), Sitzung in Kooperation mit dem DAAD
    • 5.3.2025 – Israel mit Simon Fuchs (Hebrew University Jerusalem)
    • 9.4.2026 – Italien mit Luca Storti (Univ. Turin) 

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    news-18142 Thu, 09 Apr 2026 09:23:06 +0200 Forschungsstipendium (DFK Paris & INHA) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/forschungsstipendium-dfk-paris-inha.html Bewerbungsschluss: 15.05.2026 Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) und das Institut national d’histoire de l’art (INHA) vergeben zum 1. September 2026 gemeinsam ein einjähriges Stipendium.

    Beschreibung

    Anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der ersten fotografischen Experimente von Nicéphore Niépce um 1826–1827 zielt dieses Programm darauf ab, wissenschaftliche Arbeiten mit innovativen Forschungsansätzen zu unterstützen, die der Geschichte der Fotografie neue Perspektiven erschließen. Die geförderten Projekte können sich mit Fragen zur Verbreitung der Fotografie sowie zu ihren historischen, technischen, ästhetischen und formalen Entwicklungen befassen.

    Besonders erwünscht sind transkulturelle und interdisziplinäre Ansätze, etwa durch vergleichende Perspektiven oder solche, die sich auf epistemologische, methodologische oder historiografische Aspekte konzentrieren.

    Bewerbungen mit einem erforderlichen Aufenthalt in Paris werden bevorzugt behandelt.

    Bedingung ist, dass die/der ausgewählte Kandidat:in während des Förderzeitraums im engen Kontakt und Austausch mit dem DFK Paris und dem INHA steht und sich überwiegend in Paris aufhält.

    Die Stipendiat:innen forschen jeweils sechs Monate am Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) ab September 2026 und am Institut national d’histoire de l’art (INHA) ab März 2027. Die ausgewählten Stipendiat:innen erwartet ein anregendes Arbeitsumfeld, das ihnen auch den Zugang zu den Archiven und den Austausch mit internationalen Expert/-innen erleichtern soll.

    Das Stipendium richtet sich an herausragende Wissenschaftler:innen der Kunstgeschichte aus Frankreich, Deutschland und dem internationalen Ausland, die am Anfang ihrer Karriere stehen (Doktorand:innen und Postdoktorand:innen).

    Förderung

    Der Umfang des Stipendiums beträgt monatlich 1.750 Euro (zuzüglich eines monatlichen pauschalen Sachkostenzuschusses von 250 Euro sowie ggf. einer Kinderzulage) für die Dauer von 12 Monaten. Die/der ausgewählte Kandidat:in wird jeweils für sechs Monate am DFK Paris und am INHA als Wissenschaftler:in gefördert. Das Stipendium beinhaltet ferner die Bereitstellung eines Arbeitsplatzes sowie die Nutzung der infrastrukturellen Ressourcen beider Institute.

    Bewerbungen für das Auswahlverfahren 2026–2027 müssen bis zum 15. Mai 2026 eingereicht werden.

    Nur auf diesem Wege eingereichte Bewerbungen können im Auswahlverfahren berücksichtigt werden. Die Auswahlkommission, bestehend aus Marion Boudon-Machuel, Julia Drost, Dominique de Font-Réaulx, Peter Geimer und Alexandre Girard-Muscagorry, kommt am 2. Juni 2026 zusammen. Die Auswahl wird den Bewerberinnen und Bewerbern im Laufe des Monats Juni bekanntgegeben.

    Bewerbungsunterlagen

    Die Bewerbung kann in deutscher, französischer oder englischer Sprache verfasst werden.

    • Das Motivationsschreiben ist zu richten an: Peter Geimer, Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) und Marion Boudon-Machuel, Direktorin des Département des études et de la recherche des INHA
    • Lebenslauf
    • Eine Projektbeschreibung (maximal 3 Seiten) zzgl. einer Bibliographie mit Angaben der zu sichtenden Quellen sowie ein Zeitplan

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Sekretariat des Département des études et de la recherche Institut national d’histoire de l’art (INHA)
    Tel.: +33 (0)1 47 03 85 81
    E-Mail: der-dir @ inha.fr

    Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris (DFK Paris) Abteilung Förderprogramme
    Tel.: + 33 (0)1 42 60 67 82
    E-Mail: stipendien @ dfk-paris.org


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    Stellenausschreibungen
    news-18135 Tue, 07 Apr 2026 14:19:18 +0200 Reisebeihilfen zur Teilnahme an Konferenzen, Workshops und Kolloquien (MWN Osteuropa) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-application-reisebeihilfen-zur-teilnahme-an-konferenzen-workshops-und-kolloquien-mwn-osteuropa.html Bewerbungsschluss: 15.05.2026 Zeitraum: 1. August – 31. Dezember 2026

    Das Max Weber Netzwerk Osteuropa und seine einzelnen Standorte behalten sich vor, Reisebeihilfen zur Teilnahme an Konferenzen, Workshops und Kolloquien auszuschreiben. Das Programm richtet sich an hoch qualifizierte international orientierte Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen (Doktorand*innen, PostDocs, erfahrene Wissenschaftler*innen), die zu Themen arbeiten, die dem Forschungsprofil des Netzwerks und seiner Standorte entsprechen.

    Bitte beachten Sie, dass Reisebeihilfen derzeit ausschließlich an Forschende aus den postsowjetischen Staaten (Ausnahmen: Russland und Belarus) sowie Forschende im Exil ohne mehrjährige Förderung vergeben werden. Angehörige einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung wenden sich bitte an ihre jeweilige Heimatinstitution.

    Die Reisebeihilfe setzt sich aus einem Fahrtkostenzuschuss und einem Übernachtungsgeld zusammen. Übernachtungsgeld wird nur für die Dauer der jeweiligen Veranstaltung (ggf. inkl. An- und Abreisetag) ausgezahlt. Erstattungsfähige Kosten sind durch die Vorlage der üblichen Reisebelege (Tickets, Bordkarten, Hotelrechnung) nachzuweisen.

    − Fahrt-/Flugkosten für eine Hin- und Rückreise, jedoch höchstens 500,- €

    − Übernachtungsgeld, jedoch höchstens 90,- € pro Übernachtung

    Die Kostenübernahme ist insgesamt auf max. 800,- € begrenzt.

    Dem Antragsformular können sie Details zu den benötigten Bewerbungsunterlagen entnehmen. Genauere Informationen zu unseren Förderprogrammen und allgemeine verbindliche Regelungen entnehmen Sie bitte unserer Stipendienordnung.

    Bitte senden Sie das ausgefüllte Antragsformular sowie alle anderen Unterlagen in einer PDF-Datei und ausschließlich per E-Mail an stipendien@mws-osteuropa.org.

    Ein Rechtsanspruch auf die Bewilligung des Stipendiums besteht nicht.

    Weitere Auskünfte erhalten Sie per E-Mail bei der zuständigen Referentin, Dr. Maike Lehmann: maike.lehmann@mws-osteuropa.org

    Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026


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    Stellenausschreibungen
    news-18134 Tue, 07 Apr 2026 14:09:00 +0200 Forschungsstipendien 2026/2 (MWN Osteuropa) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-application-forschungsstipendien-20262-mwn-osteuropa.html Bewerbungsschluss: 15.05.2026 Zeitraum: 01. August – 31. Dezember 2026

    Das Max Weber Netzwerk Osteuropa (MWNO) vergibt für den Zeitraum vom 1. August bis 31. Dezember 2026 ein- bis dreimonatige Forschungsstipendien für Archivrecherchen zu historischen Themen in den postsowjetischen Staaten (außer Russland und Belarus) sowie in Finnland. Das Stipendienprogramm richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen in den Geistes- und Sozialwissenschaften von Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen in Europa und im Südkaukasus. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftler*innen mit Verbindungen zu deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen sind besonders willkommen.

    Ziel des Programms ist die Förderung von Qualifikationsprojekten, die die verschiedenen Dimensionen der Geschichte der Sowjetunion, ihrer Vorläufer- bzw. Nachfolgestaaten sowie deren regionale und globale Verflechtungen erforschen bzw. die Peripherien der Imperien und imperiale Zwischenräume in den Blick nehmen.

    Bitte beachten Sie, dass kein Stipendium für Forschungen in einem Land vergeben werden können, in dem ein*e Bewerber*in ihren Wohnsitz hat. Aufgrund der kriegsbedingten Sicherheitslage können derzeit keine Stipendien für Forschungsaufenthalte in der Ukraine gewährt werden.

    Mehr Informationen finden Sie hier.


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    Stellenausschreibungen
    news-18098 Thu, 02 Apr 2026 11:03:00 +0200 The Return of the Maidservant? The Hidden History of Long-Term Care for Older People https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/the-return-of-the-maidservant-the-hidden-history-of-long-term-care-for-older-people.html 02.04.2026 | Vortrag | DHI London | online + vor Ort 5.30pm (Ortszeit) / 18:30 Uhr (MEZ)


    Nicole Kramer (Cologne)

    In co-operation with the Modern German History Seminar, Institute of Historical Research (IHR)

    Have housemaids staged a comeback? Sociologists and anthropologists examining paid domestic care work in Germany and other European countries argue that today's situation resembles the culture of servants in the nineteenth and early twentieth centuries. For a historian, this reference to the past is intriguing. But is it more than mere rhetoric? What can we learn about the structures of long-term care by looking to the past? This talk will focus on the history of long-term care for older people in the Federal Republic of Germany and compare it with developments in Great Britain and Italy. It will outline changes in policy in the post-war welfare state and discuss the long history of privatizing care.

    Nicole Kramer has been a Professor of Contemporary European history at the University of Cologne since 2020. Her research covers the gender and social history of National Socialism and the history of European welfare states, care policies, and ageing in the twentieth and twenty-first centuries. She is currently finalizing a book on ‘The Values of Care: Long-Term Care Policies, Old Age, and the Welfare State Since 1945’.

    This lecture will take place as a hybrid event at Pushkin House (5a Bloomsbury Square, London, WC1A 2TA) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online.


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    news-18107 Wed, 01 Apr 2026 12:06:55 +0200 Call for Papers: Asymmetrische Beziehungen - Asymmetrische Verhältnisse (DHI Rom) https://application.dhi-roma.it/Jobs/Detail/3544891c-2f94-4e44-9681-e79e2fc0e16d Bewerbungsschluss: 01.06.2026 news-18099 Tue, 31 Mar 2026 11:08:00 +0200 Gilded Entanglements. Adriatic Networks of the Precious Metal Industries https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/o-euro-mediterranean-entanglements-in-medieval-history-katalin-prajda-triest-gilded-entanglements-adriatic-networks-of-the-precious-metal-industries.html 31.03.2026 | Seminar | DHI Paris + DHI Rom | online 17:00 Uhr  - 18:00 Uhr 

     

    Katalin Prajda (Triest), Gilded Entanglements. Adriatic Networks of the Precious Metal Industries

    Kommentar: Andrea Fara (Univ. La Sapienza Rom)

    Für die Teilnahme am Seminar können Sie sich hier anmelden: Zoom

    Veranstaltung im Rahmen des Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris und Rom.


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    news-18100 Mon, 30 Mar 2026 11:45:56 +0200 Unleashing Innovation the East Asian Way. Startup Ecosystems in Japan, South Korea and China https://link.springer.com/book/10.1007/978-981-95-6513-9 DIJ Tokyo news-18085 Fri, 27 Mar 2026 10:43:00 +0100 Quo vadis, impegno? Tendenzen und Ideen engagierter Musik von den 1960er Jahren bis heute. Symposium zu Ehren von Luca Lombardis 80. Geburtstag https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/quo-vadis-impegno-tendenzen-und-ideen-engagierter-musik-von-den-1960er-jahren-bis-heute-symposium-zu-ehren-von-luca-lombardis-80-geburtstag.html 27.-28.03.2026 | Symposium | DHI Rom | online + vor Ort 13:30 Uhr bis 18:45 Uhr

    Eine Kooperation der Musikgeschichtlichen Abteilung des DHI in Rom, des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Heidelberg, der Sapienza Università di Roma und des Goethe-Instituts Rom.

    Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme
    Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it. 


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    news-18088 Thu, 26 Mar 2026 10:56:00 +0100 The Beautiful Game: Popularizing Soccer https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/the-beautiful-game-popularizing-soccer.html 26.03.2026 | Vortrag | DHI Washington| online + vor Ort 6pm (ET) / 23.00 Uhr (MEZ)

    Lecture at GHI Washington | Speaker: Brian D. Bunk (University of Massachusetts Amherst). Moderator: Andreas Greiner (GHI Washington)

    2026 Spring Lecture Series: Soccer: The Beautiful Game

    Popularizing Soccer - Soccer in the United States before 1950: The First Golden Age?

    By some measures soccer is incredibly popular in the United States. Millions of kids and adults join teams, play soccer video games and stream matches from around the planet. Major League Soccer and the National Women’s Soccer League are growing professional competitions. The US Women’s National Team remains one of the best in the world, and the men’s squad is improving. Are we living in the golden age of US soccer? Looking back to soccer’s earlier history can help answer the question. Such an examination reveals that soccer’s development in the US at times matched and even exceeded that of other countries. Brian Bunk's talk explores how and why the sport succeeded in its early stages and discusses some of the reasons for its failures.

    Doors will open at 5:30 pm and will close promptly at 6:00 pm with the beginning of the lecture. Access to the lecture after doors close will be at discretion of the GHI. Registration does not guarantee access once event capacity is reached.

    The lecture will be recorded and made available for viewing.


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    news-18096 Thu, 26 Mar 2026 09:25:33 +0100 Call for Papers: Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History (DHI London + DHI Paris + DHI Rom + DHI Warschau) https://mws.topskunden.de/fileadmin/user_upload/upload/CfP_Seminar_Euro-MediterraneanEntanglements_2026-2027.pdf Bewerbungsschluss: 08.06.2026 news-18087 Wed, 25 Mar 2026 10:54:00 +0100 Prof. Ute Frevert: Emotionsgeschichte: Verheißungen, Projekte und Erfolge https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/prof-ute-frevert-emotionsgeschichte-verheissungen-projekte-und-erfolge.html 25.03.2026 | Vortrag | DHI Warschau | Außenstelle Prag | vor Ort 16:00 Uhr

    Wann wurden Emotionen zu einem Thema der historischen Forschung? Und was passiert, wenn wir Gefühle als politisch wirkmächtig betrachten?

    Dieser Vortrag zeichnet die „emotionale Wende” in der Geschichtswissenschaft und verwandten Disziplinen nach, stellt Schlüsselkonzepte und methodische Ansätze vor und untersucht die Geschichte moderner „Gefühlspolitik“. Er schließt mit Überlegungen zur „Emotional Governance“ und Zusammenhängen mit dem aktuellen Aufschwung der Emotionsforschung.

    Ute Frevert ist Historikerin für moderne europäische Geschichte und war Professorin in Berlin, Konstanz und Bielefeld sowie an der Yale University (USA). 2008 wechselte sie ans Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo sie bis 2024 den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ leitete. Seit 2023 ist sie Präsidentin der Max-Weber-Stiftung. Ute Frevert ist Mitglied verschiedener nationaler Wissenschaftsakademien und wurde mit renommierten Preisen und Auszeichnungen geehrt. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: Ehrenmänner (1991), Die kasernierte Nation (2001); Emotions in History– Lost and Found (2011); Die Politik der Demütigung (2017); Mächtige Gefühle (2020); Writing the History of Emotions (2024).

    Die „Prager Vorträge“ sind eine Kooperation der Prager Außenstellen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, des Collegium Carolinum, sowie der Abteilung „Wissen und Partizipation“ des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), sowie deutsch-tschechischen der gemeinsamen Forschungs- und Vermittlungsplattform mit der tschechischen Akademie der Wissenschaften GWZO prague FLÚ.

    Die Veranstaltung findet in der Aula Jana Sokola der Fakultät für Geisteswissenschaften der Karlsuniversität in Prag statt.


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    news-18086 Tue, 24 Mar 2026 10:49:00 +0100 Prof. Ute Frevert: Die Politik der Demütigung. Scham und Beschämung in der modernen Geschichte https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/prof-ute-frevert-die-politik-der-demuetigung-scham-und-beschaemung-in-der-modernen-geschichte.html 24.03.2026 | Vortrag | DHI Warschau | Außenstelle Prag | online + vor Ort 17:00 Uhr

    Demütigung ist ein heiß diskutiertes Thema. Viele Menschen behaupten, sich gedemütigt zu fühlen - entweder durch andere Personen oder durch soziale und politische Strukturen, die ihnen angeblich Respekt und Anerkennung verweigern. Expert:innen für internationale Beziehungen sprechen sogar von einem Demütigungssyndrom, während Soziolog:innen feststellen, dass öffentliche Ressentiments in Demütigungsgefühlen begründet sind. Der Vortrag untersucht, ob und warum die menschliche Sensibilität gegenüber demütigenden Praktiken in den letzten drei Jahrhunderten zugenommen hat. Außerdem beleuchtet er die soziale Funktion von Demütigung und öffentlicher Bloßstellung, sowohl im sozialen Leben als auch in internationalen Beziehungen.

    Ute Frevert ist Historikerin für moderne europäische Geschichte und war Professorin in Berlin, Konstanz und Bielefeld sowie an der Yale University (USA). 2008 wechselte sie ans Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, wo sie bis 2024 den Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ leitete. Seit 2023 ist sie Präsidentin der Max-Weber-Stiftung. Ute Frevert ist Mitglied verschiedener nationaler Wissenschaftsakademien und wurde mit renommierten Preisen und Auszeichnungen geehrt. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: Ehrenmänner (1991), Die kasernierte Nation (2001); Emotions in History– Lost and Found (2011); Die Politik der Demütigung (2017); Mächtige Gefühle (2020); Writing the History of Emotions (2024).

    Die „Prager Vorträge“ sind eine Kooperation der Prager Außenstellen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, des Collegium Carolinum, sowie der Abteilung „Wissen und Partitipation“ des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), sowie deutsch-tschechischender gemeinsamen Forschungs- und Vermittlungsplattform mit der tschechischen Akademie der WissenschaftenGWZO prague FLÚ.

    Zum Programm der Prager Vorträge (PDF)

    Registration for online participation/ Anmeldung zur Online-Teilnahme: https://tinyurl.com/PV20260324 


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    news-18084 Tue, 24 Mar 2026 10:40:00 +0100 Leo Keutner (HU Berlin): Colonial Transformation in Geng https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/leo-keutner-hu-berlin-colonial-transformation-in-geng.html 24.03.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr

     

    Die deutsche Afrikanistik im Allgemeinen und die Forschung zu Togo im Besonderen blickt tendenziell mit einer europäischen Perspektive auf die deutsche Kolonialgeschichte Westafrikas. Primär stellt sie deutsche Akteure in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung, wie Beamte, Missionare oder Kaufleute, während afrikanische Akteure lediglich – etwas vereinfachend – als Opfer, Widerständige oder ›Marionetten‹ kolonialer Politik erscheinen. 

    Der Vortrag möchte diese Perspektive grundlegend verschieben und die koloniale Herrschaft in Klein Popo (Little Popo / Aného / Anecho), einer alten Handelsstadt an der togoischen Küste, als einen Aushandlungsprozess gegenseitiger Abhängigkeit interpretieren – als ›bargain of collaboration‹. Im Zentrum stehen die Akteure Klein Popos, deren Beziehungen zur Kolonialherrschaft von wechselnden Formen von Kooperation und Konflikt – in Anlehnung Frederick Cooper – geprägt waren. 

    Anhand zweier Beispiele – kolonialer Grenzziehung und kolonialem Häuptlingswesen, bzw. chefferie – zeigt der Vortrag, dass der Kolonialismus in Klein Popo keineswegs einem kolonialen Masterplan folgte, sondern von hochgradig improvisatorischer Natur war. Er beruhte auf vorkolonialen Strukturen und war von einheimischen Akteuren hochgradig abhängig. Auf diesem Wege verwandelten sich koloniale Machtmittel in den Händen der einheimischen Bevölkerung plötzlich in Werkzeuge, die auch zur Durchsetzung afrikanischer Interessen dienten.

    Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.
    Anmeldung für eine Online-Teilnahme: Zoom

    Veranstaltung in englischer Sprache.


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    news-18083 Tue, 24 Mar 2026 10:36:00 +0100 The Religious Women of Medieval Westphalia: From Manuscript to Microscope https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/the-religious-women-of-medieval-westphalia-from-manuscript-to-microscope.html 24.03.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 5.30 pm (GMT) / 18:30 Uhr (MEZ)

    Alison Beach (St. Andrews)

    This lecture will open with an overview of the diverse forms of religious life for women in Westphalia from the early Middle Ages to the thirteenth century before turning to an in-depth discussion of three diverse religious communities: Meschede (a community of secular canonesses), Dalheim (a house of Augustinian canonesses), and Gehrden (a women’s monastery following the Rule of St Benedict). The lecture will highlight the limitations of reading the history of medieval women through surviving texts alone, and the value of research at the intersection of history, archaeology, and archaeological science.

    Alison Beach is Professor of Medieval History and Director of the Centre for Archaeology, Technology, and History at the University of St Andrews. Her interdisciplinary research integrates history, archaeology, and archaeological science to explore the lives of religious women in the early and high Middle Ages. She is currently Principal Investigator of ‘Word of Mouth: Embodied Stories of Premodern Women at Work’ (TeamNun), a multidisciplinary research project funded by the Arts and Humanities Research Council. 

    This lecture will take place as a hybrid event at Pushkin House (5a Bloomsbury Square, London, WC1A 2TA) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online.


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    news-18090 Mon, 23 Mar 2026 11:34:00 +0100 Receptionist (DHI London) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/6e41bb0ef91310a9ab4fb83b71273c2a539356a90 Bewerbungsschluss: 19.04.2026 Stellenausschreibungen news-18089 Mon, 23 Mar 2026 11:03:29 +0100 Call for Applications: Masterclass with Bryan Ward-Perkins: “The Cult of Saints in Late Antiquity database” (MWN Osteuropa) https://mwsgeorgien.hypotheses.org/files/2026/03/CfA_Masterclass-with-Prof-Bryan-Ward-Perkins.pdf Bewerbungsschluss: 17.04.2026 news-18070 Mon, 23 Mar 2026 10:40:00 +0100 Divan historique. Elisabeth Kimmerle (ZZF), Frauen in Bewegung. Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961–1989 https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/divan-historique-elisabeth-kimmerle-zzf-frauen-in-bewegung-politische-raeume-von-migrantinnen-aus-der-tuerkei-in-west-berlin-1961-1989.html 10.03.2026 | Podiumsdiskussion | DHI Paris | online + vor Ort 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

    Elisabeth Kimmerle, Frauen in Bewegung. Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961-1989 (Geschichte der Gegenwart, 38), Göttingen (Wallstein) 2025

    Migration hat die deutsche Gesellschaft tiefgreifend verändert. Frauen, die seit den 1960er-Jahren aus der Türkei zur Arbeit in die Bundesrepublik kamen, waren als politische Akteurinnen oft treibende Kräfte sozialen und politischen Wandels. Ob Vereinbarkeit von Lohnarbeit und Familie, kommunales Wahlrecht oder eigenständiges Aufenthaltsrecht: Migrantinnen brachten Themen auf die politische Agenda, die geltende Konzepte von Arbeit, Geschlecht und Staatsbürgerschaft in Frage stellten.

    Auch in West-Berlin kämpften Migrantinnen aus der Türkei für ihre Rechte. In verschiedenen sozialen Räumen wie der Fabrik, dem Frauenwohnheim, der Straße und Frauenläden lässt sich der Wandel migrantischer Selbstorganisation zwischen 1961 und 1989 aus transnationaler und geschlechtergeschichtlicher Perspektive beobachten. Archivquellen und Interviews mit Zeitzeuginnen machen Erfahrungen und politische Räume jenseits von Parteien und Gewerkschaften sichtbar. Die intersektionale Perspektive auf Migration und Geschlecht bietet neue Einblicke in die Geschichte migrantischer Kämpfe und zeigt, wie das »Private« in der Einwanderungsgesellschaft zum Politischen wurde.

    Elisabeth Kimmerle, Forscherin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) diskutiert mit Peter Hallama, Juniorprofessor an der Univ. Paris 1 Panthéon Sorbonne (UMR Sirice) über ihr Buch, moderiert von Corine Defrance (CNRS/Sirice) und Ulrich Pfeil (Univ. Lothringen).

    Eine Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort ist nicht nötig.
    Anmeldung für eine Online-Teilnahme
    Zoom

    Veranstaltung in deutscher und französischer Sprache (mit konsekutiver Übersetzung).

    Der Divan historique wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Paris, dem CEGIL (Univ. Lothringen) und der UMR SIRICE (Univ. Paris 1 Panthéon-Sorbonne/CNRS) organisiert.


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    news-18078 Wed, 18 Mar 2026 20:32:29 +0100 On the current situation at the Orient Institut Beirut https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/zur-aktuellen-situation-am-orient-institut-beirut.html The security situation in Beirut has deteriorated further following renewed fighting between Hezbollah and Israel, as well as massive Israeli air strikes across Lebanon. The capital and the south of the country, in particular, have been repeatedly targeted; there are more than 900 dead and over 2,000 injured, as well as at least one million registered internally displaced persons.

    The Max Weber Foundation is monitoring the situation at the Orient-Institut Beirut (OI Beirut) continuously and with great concern. This applies in particular to local staff, whose safety is our top priority in every aspect.

    Rani Abi-Haidar, an intern at the OI Beirut and a political scientist at Humboldt University in Berlin has written a text regarding the current humanitarian situation , which was published in Zenith on 8 March:

    Read the article

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    news-18069 Wed, 18 Mar 2026 10:37:00 +0100 Erinnerungsprozesse in imperialen Lebenswelten. Objektgeschichte und Dekolonisierungsdynamiken in vergleichender europäischer Perspektive https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/erinnerungsprozesse-in-imperialen-lebenswelten-objektgeschichte-und-dekolonisierungsdynamiken-in-vergleichender-europaeischer-perspektive.html 18.-20.03.2026 | Tagung | DHI Paris | online + vor Ort 17:00 Uhr (18.03.) - 16:00 Uhr (20.03.)

     

    Ob Uhren, Teeservice, Kunstwerke im Museum oder Statuen im öffentlichen Raum: die Dinge justieren im Alltag unseren Raum und unsere Zeit. Das gilt zumal für die Objekte, die aus der verflochtenen Geschichte »des Westens« und »des Rests« entstammen – aus globalen Prozessen der Kolonisierung und Dekolonisierung. Die Dinge machen diese Vergangenheit in der Gegenwart sichtbar. Sie stellen Kontaktzonen her, öffnen Verhandlungsräume und modifizieren historisch Standpunkte, die das Verhältnis von Rand und Mitte stets neu verhandeln. Sie sind nicht allein materielle Objekte, sondern auch Träger symbolischer Bedeutungen und alltägliche Gebrauchsgegenstände.

    Unsere transdisziplinäre Tagung nimmt sich den mit dem material turn angestoßenen Fragen von Repräsentationsweisen von Objekten, ihren Rezeptionen sowie ihren dynamischen Bedeutungszuschreibungen für die Vergangenheit und für Erinnerungsdiskurse an. Was sagen die Objekte über die Dekolonisierungsprozesse aus und wie sind Materialität und Erinnerung in Hinblick darauf miteinander verwoben? Welche Erinnerungspraktiken sind mit den Objekten verflochten und wie begleiten und beeinflussen diese den historischen Wandel von Erinnerungen – sowohl in postimperialen Staaten in Westeuropa wie afrikanischen, amerikanischen und asiatischen postkolonialen Gesellschaften? Inwiefern können Objekte »dekolonisiert« werden? Welche Praktiken sind dazu notwendig und wie sind sie mit Erinnerungsdiskursen verflochten (im Umgang mit Denkmälern, Ausstellungspraxen usw.)?

    Anmeldung für eine Online-Teilnahme:ein Zoomlink wird in Kürze veröffentlicht
    Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich. 

    Organisatoren: Stefan Berger (Univ. Bochum), Robert Heinze (DHIP), Klaus Oschema (DHIP), Benedikt Stuchtey (Univ. Marburg)

    In Kooperation mit der Univ. Bochum und der Univ. Marburg. Mit finanzieller Unterstützung der Thyssen-Stiftung


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    news-18053 Tue, 17 Mar 2026 10:04:00 +0100 Deutsch-französisches Seminar der Frühen Neuzeit. Les exilés et la frontière au XVIIe siècle: une analyse multiscalaire https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/deutsch-franzoesisches-seminar-der-fruehen-neuzeit-les-exiles-et-la-frontiere-au-xviie-siecle-une-analyse-multiscalaire.html 17.03.2026 | Seminar | DHI Paris | online + vor Ort 16.00 Uhr bis 18:00 Uhr

    Naïma Ghermani (Univ. Grenoble), Les exilés et la frontière au XVIIe siècle: une analyse multiscalaire

    Seminar wird geleitet von: Christine Zabel (DHIP), Falk Bretschneider (EHESS/IFRA-SHS) und Marie-Karine Schaub (Univ. Paris-Est Créteil)
    Koordination: Eva Seemann (DHIP)

    Anmeldung
    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob vor Ort oder online, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei Eva Seemann an.
    Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich zusätzlich bitte hier: Zoom.


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    news-18052 Tue, 17 Mar 2026 09:58:00 +0100 Atelier des Internationalen. Reporters et reportrices en Autriche et en Tchécoslovaquie en 1938 https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/atelier-des-internationalen-reporters-et-reportrices-en-autriche-et-en-tchecoslovaquie-en-1938.html 10.03.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 14:00 Uhr bis 15.30 Uhr

    Anne Mathieu (Univ. Lorraine), Reporters et reportrices en Autriche et en Tchécoslovaquie en 1938

    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Für eine Teilnahme vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert(at)dhi-paris.fr an.
    Für eine Teilnahme online, registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

    Die Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte lädt monatlich zu einem Forschungsseminar ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Forschungsansätze mit einer transnationalen Dimension und insbesondere methodologische Fragen die mit diesen einhergehen. Das Seminar dient dem wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.


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    news-18076 Tue, 17 Mar 2026 09:33:48 +0100 Call for Applications: Summer School "Diversity and Marginality in the Black Sea Region" (Research Centre Ukraine) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-applications-summer-school-diversity-and-marginality-in-the-black-sea-region-research-centre-ukraine.html Bewerbungsschluss: 01.04.2026 Summer School 

    Diversity and Marginality in the Black Sea Region

    Dates: July 12–19, 2026.
    Venue: Labour Institute, Zimbrului 10 Street, Chișinău, Moldova.
    Application deadline: April 1, 2026.

     

    Organizers:
    Center for the Interethnic Relations Research in Eastern Europe, Kharkiv, Ukraine
    Center for Governance and Culture in Europe, University of St. Gallen, Switzerland, 
    Research Centre Ukraine / Max Weber Foundation, Lviv, Ukraine
    National Historical and Memorial Reserve Babyn Yar, Ukraine

     

    Program Description:
    The Black Sea region constitutes a dynamic space shaped by interconnected societal, economic, cultural, and political transformations. Rather than being geographically self-evident, the region has been historically constructed and repeatedly reimagined by policymakers, scholars, and local communities. The region has been conceptualised in varying ways: in some interpretations, it refers only to the immediate coastal areas; in others, to a broader geopolitical and cultural formation encompassing the entire Black Sea basin. The complexity of description encourages researchers to seek approaches to examining regional communities. 

    The summer school invites postgraduate students, early-career scholars, and practitioners to engage with the analytical frameworks of diversity and marginality as tools for interpreting and rethinking the region. The program focuses on the transformations experienced by the region’s communities from the nineteenth to the twenty-first century, ranging from political transitions between empires and nation-states to profound demographic and social changes. Bringing together leading experts on the Black Sea region, the summer school introduces participants to the cutting-edge scholarly perspectives and approaches to studying the region.

    The summer school addresses diversity and marginality not as peripheral or isolated phenomena, but as a critical lens for examining broader societal transformations. Our speakers aim to investigate the lived experiences of various communities, contextualising their actions, interactions, and strategies without resorting to binary or reductive narratives. By focusing on how individuals and groups navigated societal structures through resistance, cooperation, cooptation, and adaptation, the program aims to provide tools and methods for a comprehensive analysis of these processes informed by perspectives from history, cultural studies, and social sciences.

    The core course of the summer school examines the diversity of the region – from the Ukrainian lands to the Caucasus – through a transimperial approach grounded in social history. Particular attention will be devoted to imperiality and to the discursive frameworks through which metropolitan centres sought to define, categorise, and govern their peripheries. Along the borderlands of imperial spatial orders, communities and individuals articulated complex, layered, and situational identities which both engaged with and exceeded imperial classifications.

    The guest lecture module will focus on questions of marginality, including marginalised social groups, cultures, and ideas. It will examine how imperial and national imaginaries attempted to reshape and claim space by symbolically and materially appropriating land and water, though many of these projects remained unrealised. Amid the region’s pronounced social, national, and religious diversity, marginality often emerged not as a locally embraced identity, but as a designation imposed by external actors and political regimes.

    The summer school aims to provide participants with a comprehensive educational experience, fostering networking opportunities and promoting interdisciplinary collaboration. The format combines lectures, research seminars, discussions, study visits, and study tours. 

    Among lecturers and invited speakers of the summer school: Masha Cerovic, EHESS / CERCEC, France; Constantin Ardeleanu, New Europe College, Romania; Mišo Kapetanović, Institute for Habsburg and Balkan Studies, Austrian Academy of Sciences, Austria; Ioulia Shukan, EHESS / CERCEC, France; Iryna Klymenko, Research Centre Ukraine / Max Weber Foundation, Ukraine.

     

    Requirements for participants:
    The summer school is open to postgraduate students, early career scholars, and practitioners. The working language is English. The level of English proficiency should be sufficient to read academic literature, follow lectures, actively participate in discussions, and present your own projects.

    Application should include the following documents:

    • Academic CV (max. 3 pages)
    • Description of a research, educational or cultural project related to the Black Sea region’s countries, topics of marginality and diversity (max. 500 words)
    • Motivation letter (max. 500 words)

    Please send your application as a single PDF file to: ethnickh(at)gmail.com by April 1, 2026. Please note that all application documents must be in English. 

     

    Participant costs:
    Participation in the summer school is free of charge. The organisers will provide accommodation, lunches, and refreshments, and will offer travel grants to selected participants.

     

    Contact information:
    ethnickh(at)gmail.com


    Research Centre Ukraine on Facebook

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    news-18075 Mon, 16 Mar 2026 11:09:10 +0100 Contemporary Japan, Volume 38, Issue 1 https://www.tandfonline.com/toc/rcoj20/38/1 DIJ Tokyo news-18074 Mon, 16 Mar 2026 11:03:54 +0100 Praktikum am DHI Washington https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/praktikum-am-dhi-washington-2.html Bewerbungsschluss: 31.07.2026 The German Historical Institute (GHI) Internship Program gives students of history, political science, public relations, and public administration at German and U.S. universities an opportunity to gain experience at a scholarly research institute. The program is very flexible: the GHI will try to accommodate accepted interns’ interests, abilities, and goals. Students of history and political science can apply for a research-oriented internship, in which they assist current research projects, help with our publications and assist in the preparation and hosting of conferences. They also have the chance to engage with our digital projects and create content for the institute’s academic blogs based on their individual research projects, mentored by the editorial team.

    Students interested in public relations and “Wissenschaftskommunikation” can apply for an internship with our communications and press team, where they can assist in writing communication materials and be involved in the planning of public events. Students in the fields of public administration or public management from Germany are eligible to apply for an internship in the administration of the GHI. These interns will have the chance to gain experience in different fields, such as finances and auditing, human resources (including related legal issues). Ideally, all candidates should have prior experience in the respective fields.

    For the on-site internships, a three-month stay is preferred. Applications are reviewed on a rolling basis. However, for planning purposes we recommend that applicants interested in coming to Washington in 2027 submit their applications by July 31, 2026. Preference is given to applicants who have completed a BA degree or equivalent qualification. Applicants who require a visa must be enrolled at a university at the time of their internship. Candidates who have already completed an internship at the Max Weber Foundation or one of its institutes are not eligible to receive an internship.

    German students applying for an internship are strongly advised to familiarize themselves with the American visa requirements beforehand. Information is available on the website of the American Embassy in Berlin. The GHI cooperates with an organization authorized by the State Department to issue the relevant papers to obtain visas. Applicants accepted into the internship program will receive further information on the procedure in their acceptance letters.

    Applications should include a cover letter, a CV, a letter of recommendation from a professor or academic advisor, and copies of university degrees/transcripts. Applicants may write in either English or German; we recommend that they use the language in which they are most proficient. Please send applications electronically in one (1) PDF file via email to internships(at)ghi-dc.org. The letter of recommendation should be sent directly by your academic advisor or professor. For further information please contact Markus Borchertmeyer (borchertmeyer(at)ghi-dc.org).


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    Stellenausschreibungen
    news-18073 Mon, 16 Mar 2026 11:00:53 +0100 Stipendien: Forschungsaufenthalt in Prag (DHI Warschau) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/stipendien-forschungsaufenthalt-in-prag-dhi-warschau.html Bewerbungsschluss: 15.04.2026 Die Bewerbungsphase für das Residenzprogramm unserer Prager Außenstelle läuft. 

    Noch bis zum 15. April können sich interessierte Wissenschaftler:innen auf einen kostenlosen Aufenthalt in unserer Prager Forschungswohnung ab dem 1. Oktober bewerben.

    Das Residenzprogramm richtet sich in erster Linie an nicht fest angestellte Nachwuchswissenschaftler:innen oder fortgeschrittene Doktorand:innen in der Endphase ihrer Dissertation. Teilnahmeberechtigt sind Wissenschaftler:innen, die an ihrem ersten oder zweiten Buch arbeiten, und deren Projekte mit den Forschungszielen des Instituts übereinstimmen.

    Darüber hinaus begrüßen wir Bewerbungen von Wissenschaftlern, die sich mit Themen der Geschichte Ostmitteleuropas vom Mittelalter bis zur Gegenwart befassen und deren Forschungsprofil einem oder mehreren der Schlüsselthemenbereiche des GHIW entspricht: Erinnerungskultur, Gewalt, Mobilität und Raum.

    Mit diesem Programm unterstützt das DHI Warschau Forschungen zur deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in der Tschechischen Republik erfordern.

    Die Stipendien werden jeweils für ein Semester vergeben. Bewerbungsschuluss für Sommer- und Winteraufenthalte ist der 15. April.


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    Stellenausschreibungen
    news-18072 Mon, 16 Mar 2026 10:57:00 +0100 Call for Papers: Infrastructures of Memory Exhibitions. Difficult Pasts Through Art, Museums, and Curatorial Practices (DHI Warschau) https://www.dhi.waw.pl/fileadmin/benutzerdaten/dhi-waw-pl/pdf/CfP_Lodz.pdf Bewerbungsschluss: 30.04.2026 news-18071 Mon, 16 Mar 2026 10:48:00 +0100 Bibliotheksmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Bestandserhaltung (DHI Rom) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/bibliotheksmitarbeiterin-mit-dem-schwerpunkt-bestandserhaltung-dhi-rom.html Bewerbungsschluss: 07.04.2026 Das Deutsche Historische Institut in Rom ist Teil der Max Weber Stiftung (MWS), einem der maßgeblichen Träger deutscher geisteswissenschaftlicher Forschung im Ausland. Die MWS unterhält weltweit elf wissenschaftlich autonome Institute, die eine Brückenfunktion zwischen den Gastländern und Deutschland einnehmen und eine wichtige Rolle in der internationalen Wissenschaftslandschaft spielen. Als multipolares Netzwerk treiben die Institute die Internationalisierung der Wissenschaft gemeinsam voran.

    Für unsere Bibliothek suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

    eine*n Bibliotheksmitarbeiter*in mit dem Schwerpunkt Bestandserhaltung (m/w/d)

    in Teilzeit (20 Stunden/Woche).

    Die Vergütung richtet sich nach der Gruppe A2 des Vergütungsschemas für Lokalbeschäftigte der Deutschen Botschaft Rom und beträgt bei einer Beschäftigung mit 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit monatlich mindestens 1454,00 € brutto.  

     

    Tätigkeitsfeld und Aufgabenschwerpunkte:

    • Bestandserhaltung: Zum Schutz ihrer aktuellen und historischen Sammlungen hat die Bibliothek ein Konzept zur präventiven Konservierung entwickelt: In diesem Rahmen sind Sie in unserem Team die erste Ansprechperson für die anfallenden konservatorischen und restauratorischen Fragen. Sie führen eigenständig Reparatur- und Pflegearbeiten am Buchbestand nach geltenden Standards durch. Für komplexe Arbeiten und größere Volumen arbeiten Sie Hand in Hand mit lokalen Dienstleistern.
    • Magazinpflege und -kontrolle: Sie betreuen in Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen des Facility Managements und externer Unterstützung die sachgerechte Lagerung der Bibliotheksbestände in den Magazinen und sorgen für eine systematische Bestandshygiene. Sie erkennen Schadensbilder, identifizieren Schadensfaktoren und tragen zu deren Beseitigung bei.
    • Benutzungsdienst: Wir sind eine serviceorientierte Spezialbibliothek. Sie ergänzen das Bibliotheksteam nach Absprache im Lesesaalbetrieb und Nutzungsservice, z.B. in der hausinternen Ausleihe und im Reproduktionsservice.

     

    Anforderungen:

    • eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Buchkonservierung und -restaurierung verbunden mit Berufserfahrung im Bibliotheksbereich
    • italienische Sprachkenntnisse auf dem Niveau Sprachniveau (C2) und die Bereitschaft für Ihre Tätigkeit in einem internationalen Arbeitsumfeld Englisch- oder Deutschkenntnisse auszubauen
    • Flexibilität, Teamfähigkeit und eine gute Arbeitsorganisation werden ebenso vorausgesetzt wie ein hohes Maß an Serviceorientierung

     

    Wir bieten Ihnen:

    • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einer Forschungsbibliothek internationalen Zuschnitts
    • eine Vergütung nach dem Schema der Deutschen Botschaft Rom
    • die Möglichkeit einer zusätzlichen Krankenversicherung
    • die Mitarbeit in einem hochmotivierten Team
    • eine Möglichkeit der flexiblen Arbeitszeitgestaltung und des mobilen Arbeitens
    • eine intensive Begleitung bei Ihrer Einarbeitung sowie Fort- und Weiterbildungsangebote

     

    Die Max Weber Stiftung ist eine familienfreundliche Arbeitgeberin, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung wichtig sind. Gleichzeitig setzen wir gleichstellungspolitische Ziele und Vorgaben um, indem wir versuchen, bei Stellenbesetzungen bestehende Ungleichgewichte auszugleichen.

    Erste Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen am Dienstort Rom finden Sie auf unserer Webseite unter http://www.dhi-roma.it/.

    Wir wägen in unseren Auswahlverfahren die individuellen Belange aller Bewerber*innen sorgfältig ab und besetzen die ausgeschriebene Stelle bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes und bei Schwerbehinderten nach Maßgabe des SGB IX. Wir schätzen Vielfalt und heißen daher alle Bewerbungen willkommen unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und persönlichen Überzeugungen, Alter sowie sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität.

    Weitere Auskünfte erteilt Herr Jan-Peter Grünewälder unter grunewalder(at)dhi-roma.it.

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis einschließlich 7.4.2026. Die Bewerbung ist ausschließlich über unser Bewerbungsportal unter https://application.dhi-roma.it/ möglich.   


    Zu Ausschreibung des DHI Rom

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    Stellenausschreibungen
    news-18068 Mon, 16 Mar 2026 10:34:00 +0100 Call for Papers: Raul Hilberg, a Historian and his Century. Writing the History of the Holocaust Then and Now (DHI Paris) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-raul-hilberg-a-historian-and-his-century-writing-the-history-of-the-holocaust-then-and-now-dhi-paris.html Bewerbungsschluss: 15.04.2026 Internationale Tagung
    Paris, 8.–10. November 2026

    Organisation: Florent Brayard, Groupe Histoire et historiographie de la Shoah, Centre de recherches historiques (EHESS-CNRS) ; Jürgen Finger, Deutsches Historisches Insitut Paris ; Julie Maeck, Mémorial de la Shoah ; Agnieszka Wierzcholska, Centre d’’histoire de Sciences Po. 

    Der renommierte Holocaust-Historiker Raul Hilberg wurde vor genau einem Jahrhundert geboren. Dieses Jubiläum bietet die Gelegenheit, das Werk Hilbergs zu diskutieren, der zweifellos eine der einflussreichsten Figuren der Geschichtsschreibung zur Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden durch das NS-Regime ist.

    Sein bahnbrechendes Werk Die Vernichtung der europäischen Juden (1961) war lange Zeit die einzige systematische und detaillierte Darstellung der Struktur dieses Völkermords und der NS-Vernichtungspolitik. Zwei Jahrzehnte später erst wurde es in überarbeiteter und erweiterter Fassung ins Französische und Deutsche übersetzt. Es ist heute in mehreren Sprachen (Italienisch, Spanisch, Polnisch, Hebräisch) erhältlich. Seine Bedeutung für das Verständnis der Geschichte des Holocaust sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch in der akademischen Welt ist nicht zu unterschätzen. Dies gilt auch für Hilbergs spätere, stärker thematisch fokussierte Veröffentlichungen, insbesondere für Perpetrators, Victims, Bystanders (1992).

    Ziel des Symposiums ist es, Raul Hilbergs’ berufliche Laufbahn und sein Werk aus einer Vielzahl von Blickwinkeln neu zu beleuchten und dessen Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Forschung zum Holocaust und, allgemeiner, zu Völkermorden zu bewerten. Wir haben drei Hauptinteressensgebiete identifiziert: Hilbergs Leben und Karriere, die Produktion von Wissen über den Holocaust in seinem bahnbrechenden Werk The Destruction of the European Jews und in späteren Studien sowie sein Einfluss auf die Holocaust-Forschung, aber auch die gelegentliche mangelnde Anerkennung seiner Arbeit.

    Bewerbungsfrist: 15. April 2026


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    news-18062 Thu, 12 Mar 2026 14:17:22 +0100 Max Weber Foundation joins Base4NFDI Technical Expert Committee https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/max-weber-stiftung-im-technical-expert-committee-von-base4nfdi-vertreten.html The Max Weber Foundation (MWS) became a member of the Base4NFDI Technical Expert Committee (TEC) in March 2026. Base4NFDI is establishing interdisciplinary basic services for the National Research Data Infrastructure (NFDI) – i.e. digital building blocks that many researchers and institutions need, such as for registration and access rights, persistent identifiers or common standards. The aim is to ensure that such basic functions do not have to be redeveloped in every subject area and that services are better aligned.

    The TEC evaluates proposals for NFDI-wide basic services, among other things with regard to technical quality, interoperability and the suitability of the participating partner organisations, and makes recommendations to the consortium meeting.

    Through its participation, MWS contributes its expertise in humanities information and research infrastructures and ensures that perspectives from the humanities and social sciences are consistently taken into account in the development and selection of basic services.

    Further information on the Technical Expert Committee

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    news-18035 Thu, 12 Mar 2026 11:10:00 +0100 Im Raster der Erkenntnis. Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Tabelle https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/im-raster-der-erkenntnis-ueberlegungen-zu-einer-kulturgeschichte-der-tabelle.html 12.03.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

    Werner Scheltjens (Univ. Bamberg), Im Raster der Erkenntnis. Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Tabelle

    Kommentar: Gérald Kembellec (CNAM)

    Was können wir von vordigitalen Tabellen lernen? Sind sie lediglich primitive Vorläufer aktueller Speicher- und Austauschformate? Oder einfach nicht-narrative Texte? Werner Scheltjens stellt fest, dass die Kenntnisse über die Geschichte vordigitaler Tabellen gering sind. Obwohl wir sie ständig nutzen, beschäftigen wir uns selten mit Tabellen als kulturelle Artefakte.

    Tabellen sind stumme Zeugen der fortwährenden Beziehung von Menschen zu Daten und Wissen. Sie machen greifbar, wie Informationsbedürfnisse in ihrem historischen Kontext verstanden und befriedigt wurden, sei es in der Antike, im Mittelalter oder im 20. Jahrhundert. In jeder Tabelle kommt das Zusammenspiel zwischen den dargestellten Daten, dem beabsichtigten Zweck der Tabelle, den kognitiven Operationen, die sie erleichtern soll, dem Zielpublikum und den physischen Beschränkungen des Verbreitungsmediums zum Ausdruck. Ausgehend von dieser Beobachtung skizziert der Vortrag erste Überlegungen zu einer Kulturgeschichte der Tabelle. Welchen Beitrag kann eine historische Analyse von Tabellen zur Geschichte der Datenmodellierung und des Wissens leisten? Wie haben Tabellen zur Produktion und Verbreitung von Wissen beigetragen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Vortrags.

    Werner Scheltjens ist Professor für Digitale Geschichtswissenschaften an der Universität Bamberg. 

    Veranstaltung mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

    Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.
    Online-Teilnahme: Zoom

    Informationen: event@dhi-paris.fr


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    news-18057 Thu, 12 Mar 2026 10:27:00 +0100 Digital History in/of Central Asia and the South Caucasus https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/default-360cc789c2.html 12.03.2026 | Vortrag | MWN Osteuropa, Büro Georgien | online 14:00 Uhr (MEZ), 17:00 Uhr (GET)

    Bishkek, Online in Zoom.

    Invited expert: Dr. Daniyar Karabaev, American University of Central Asia, Bishkek, Kyrgyzstan.

    Topic: Digital Humanities in Kyrgyzstan: Practices, Challenges, and Emerging Projects.

    Language: English.

    Registration and Zoom-link: https://fau.zoom-x.de/meeting/register/SkVB__FPTnedWLpt4KhNxA

    Abstract

    Over the past two decades, Digital Humanities has become an established field within global humanities research, bringing computational methods and digital tools into the study of history, culture, and society. In Kyrgyzstan, however, the systematic use of digital methods in the humanities is a relatively recent development. This presentation offers an overview of the current state of Digital Humanities and digital history in Kyrgyzstan, with particular attention to academic teaching, research practices, and institutional initiatives.

    Drawing on experiences from the American University of Central Asia (AUCA), the talk introduces the development of formal coursework in Digital Humanities, including the country’s first introductory course in the field and discusses how digital methods are integrated into disciplines such as history, anthropology, folklore studies, and Manas studies. The presentation also highlights selected projects, including the digital analysis of contemporary Manas narratives, digital mapping of historical and cultural heritage sites, and ongoing efforts to digitize manuscript and oral collections.

    By situating these initiatives within broader international Digital Humanities debates, the presentation reflects on conceptual challenges, methodological choices, and future directions for digital scholarship in Kyrgyzstan, emphasizing the role of interdisciplinary collaboration and open-access digital resources. All interested parties are most welcome to this talk.


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    news-18055 Thu, 12 Mar 2026 10:13:00 +0100 Digital Capitalism & Varieties of Science https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/digital-capitalism-varieties-of-science.html 12.03.2026 | Vortrag | DIJ Tokio | online 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr

    Convenors: Stefan Böschen, Harald Kümmerle, Nicole Müller

    In recent years, digital technologies have not only given rise to new sociocultural realities, thus reshaping economies, but have begun to profoundly alter the ways in which knowledge is produced, validated, and disseminated. Against this backdrop, this workshop explores the intersection of varieties of science and varieties of digital capitalism through a comparative and interdisciplinary lens. Starting from specific digital technologies—particularly the metaverse, extended reality, and human augmentation—we examine distinct institutional, cultural, and epistemic configurations.

    Our focus lies especially on Japan, which has been characterized as a coordinated market economy alongside Germany. The workshop adopts an approach that investigates how science and capitalism co-evolve under conditions of digital transformation—understood here as a topic for critical inquiry (following Stolterman and Croon Fors 2004). Moving beyond modernization theory, we ask how digital tools and platforms take shape across a range of socio-political contexts, and how they in turn affect knowledge regimes and research practices.

    By bringing together perspectives from STS, economics, and Japanese studies, along with insights from practice, the workshop seeks to open-up a productive dialogue on how emerging technologies, digital capitalism, and scientific cultures co-constitute one another—across regions, disciplines, and epistemic traditions. We hold that the case of Japan, the first non-Western country to become an advanced economy and fertile spawning ground for technoscientific imaginations and attributions, offers particularly valuable insights into these processes.

    The sessions on March 12 (“Digital Technology in Context”) will be live-streamed for a public online audience. Please register via:
    maxweberstiftung.zoom-x.de/webinar/register/WN_dKDVTS-VS5agd0_ea9wzaA


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    news-18037 Wed, 11 Mar 2026 11:19:00 +0100 Wege in und aus dem Nationalsozialismus. Der Historiker Hermann Heimpel https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/wege-in-und-aus-dem-nationalsozialismus-der-historiker-hermann-heimpel.html 11.03.2026 | Vortrag | DHI Rom | online + vor Ort 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

    Frank Rexroth, Universität Göttingen

    Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme hier.

    Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.


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    news-18056 Wed, 11 Mar 2026 10:20:00 +0100 Martin Greve & Dilek Kızıldağ: Looking for Greater Dersim. Musical Traces of a Lost Past (Band 50, Istanbul Texts and Studies) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/martin-greve-dilek-kizildag-looking-for-greater-dersim-musical-traces-of-a-lost-past-band-50-istanbul-texts-and-studies.html 11.03.2026 | Vortrag | OI Istanbul | online + vor Ort Buchpräsentation
    19:00 Uhr (TRT), 16:00 Uhr (MEZ)

    Diskutant: Ulaş Özdemir
    Musikalischer Beitrag: Cihan Çelik
    Moderation: Cüneyt Ersin Mıhcı
    Sprachen: Türkisch und Englisch

    Als Abschluss mehrjähriger Forschung beschreibt der Band das musikalische Erbe einer Region im zentralen Ostanatolien, die man als „Groß-Dersim“ bezeichnen kann. Einen offiziellen Namen hat die Region jedoch nie besessen. Zumindest Teile der Provinzen Sivas, Erzincan, Malatya, Elazığ, Tunceli, Bingöl, Erzurum und Muş lassen sich unter dem Oberbegriff fassen. Klare Grenzen eines „Groß-Dersim“ allerdings haben nie bestanden, weder kulturell, noch historisch oder geographisch, und auch die Bevölkerung ist hinsichtlich Ethnizität, Sprache und Religion weder homogen noch historisch stabil. Entsprechend vielfältig waren ihre musikalischen Traditionen; sie reichen von Klagegesängen von Frauen bei Beerdigungen über halbprofessionelle Dichtersänger, Gesänge bei alevitischen Zeremonien oder sunnitische religiöse Lieder bis zu Tanzliedern für Hochzeitsfeiern. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erlebte die Region wiederholt extreme Gewalt, Militäroperationen und Repression, die in zahlreichen Klageliedern besungen werden. Migration und Urbanisierung veränderten die ländliche Gesellschaft tiefgreifend, und an die Stelle des Musizierens bei kleinen und privaten Zusammenkünften im Dorf trat mehr und mehr professionell produzierte und medialisierte, oft auch politische Musik, deren Musiker*innen über die ganze Türkei bekannt wurden und die seit den 1960er Jahren nach Europa gelangte. In den 1990er Jahren entstand eine nostalgische Neo-Dersim Bewegung, in der sich Musiker und Intellektuelle bemühten, ihre Kultur im urbanen Umfeld der Gegenwart wiederzubeleben. Das zentrale Thema dieser Publikation ist diese Pluralität von Erinnerung und Musik im Großraum von Dersim.

    Die Publikationsreihe „Istanbuler Texte und Studien“ (ITS) erscheint seit 2003 beim Ergon Verlag, Würzburg. In den ITS erscheinen in der Regel Publikationen von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern des Instituts oder von mit dem Institut oder seinen Projekten verbundenen Autoren/Autorinnen oder Herausgebern/Herausgeberinnen. Nach jeweils drei Jahren sind die Bände über den Server der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt als E-Books unentgeltlich erhältlich. Bei Fremdpublikationen wird zur Qualitätssicherung in der Regel mindestens ein auswärtiges Fachgutachten eingeholt.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Musicology Lecture Series von Dr. Cüneyt Ersin Mıhcı statt.

    Dr. Dilek Kızıldağ absolvierte ihr Bachelorstudium im Fach Anthropologie an der Fakultät für Sprache sowie Geschichte und Geographie der Universität Ankara. Ihren Masterabschluss erwarb sie im Bereich Sozialanthropologie am Institut für Sozialwissenschaften der Hacettepe-Universität, ihre Promotion am Institut für Türkische Revolutionsgeschichte der Universität Ankara. Im Rahmen einer Postdoc-Stelle war sie als wissenschaftliche Forscherin am Orient-Institut Istanbul tätig und schloss gemeinsam mit Martin Greve das Projekt „Migration, Erinnerung und musikalische Ausdrucksformen“ ab. Sie ist Autorin des Buches Der Koçgiri-Aufstand: Eine sozio-historische Analyse (İletişim, 2017). Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Arbeiten zu Alevitentum, Koçgiri und zur Geschichte Dersims.

    Dr. habil. Martin Greve ist ein deutscher Musikethnologe, der in Istanbul und Beirut lebt. Seine Dissertation beschäftigt sich mit der Geschichte der türkischen Kunstmusik im 20. Jahrhundert. Seine Habilitationsschrift ist eine Studie über türkische Musik in Deutschland. Von 2005 bis 2011 war Dr. Greve Koordinator des Studienprogramms für türkische Musik an der Rotterdam World Music Academy. Von 2011 bis 2018 war Martin Greve als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Orient-Institut Istanbul verantwortlich für das Forschungsfeld Musik im Osmanischen Reich und in der Türkei. Seit Dezember 2020 leitet er am Orient-Institut Istanbul, zusammen mit Dr. Dilek Soileau, das von der DFG geförderte Forschungsprojekt „Musik, Migration, und musikalischer Ausdruck. Musikalische Traditionen des zentralen östlichen Anatoliens in der Türkei, Berlin und Paris.

    Cihan Çelik ist ein Musiker aus der alevitisch-kurdischen Tradition. Seit seiner Jugend widmet er sich dieser Musik; 1995–1997 erhielt er eine Ausbildung in Bağlama und Solfeggio und hatte 1995 seinen ersten Live-TV-Auftritt bei KMP TV. Er studierte Protohistorie und Vorderasiatische Archäologie an der Universität Istanbul und beschäftigte sich ethnografisch mit der Musik, Kultur und Geschichte von Koçgiri. Er lernte die neunsaitige Bağlama (Ters Düzen) bei Haydar Acar und interpretiert kurdische Klagelieder, Halay-Tänze sowie alevitische Deyiş/Nefes im Koçgiri-Stil, teils begleitet von der Pontus-Kemençe. Çelik gab Solokonzerte in der Türkei, Europa, den USA und Australien. Für sein Engagement zur Bewahrung der kurdischen Sprache, alevitischen Traditionen und der Koçgiri-Kultur erhielt er mehrere Auszeichnungen und ist Mitglied im Koçgiri Kulturverein.

    Die Veranstaltungssprache ist Englisch und Türkisch. Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Teilnahme vor Ort melden Sie sich bitte über das Formular unten an. Für die Online-Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.Während der Veranstaltung werden Foto- und Videoaufnahmen gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Aufnahmen auf der Website, im Newsletter und in den Social-Media-Kanälen des OII einverstanden. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet.

    VERANSTALTUNGSORT
    Orient-Institut Istanbul
    Galip Dede Cad. 65, Şahkulu Mah., TR – 34421 Istanbul
    Tel: +90 212 293 60 67
    oiist@oiist.org 

     

    ANMELDUNG
    Für die Teilnahme vor Ort registrieren Sie sich bitte auf der Website des OI Istanbul.


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    news-18036 Tue, 10 Mar 2026 11:15:00 +0100 Between Republic and Dynasty: Transnational Governors and Noble Agents between Poland-Lithuania and the Duchy of Prussia https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/between-republic-and-dynasty-transnational-governors-and-noble-agents-between-poland-lithuania-and-the-duchy-of-prussia.html 10.03.2026 | Vortrag | DHI London | online + vor Ort 5.30 pm (GMT) / 18:30 Uhr (MEZ)

    Karin Friedrich (Aberdeen)

    Over the past thirty years, the cultural history of politics and diplomacy has gained an important place in historical research. This presentation focuses on the easily forgotten border between Poland–Lithuania and Ducal Prussia during the early modern period—before the Hohenzollern dynasty participated in the partition of Poland at the end of the eighteenth century. It explores the widening gap between two early modern political systems through the transnational agency, of diplomats and governors, as well as their patronage and communication networks during the second half of the seventeenth century, after Ducal Prussia won its independence from its former feudal lord, the Polish king. Poland–Lithuania created a decentralized, multicultural union based on republican ideas, while a hereditary dynasty formed Ducal Prussia from the ruins of the Teutonic Order. The challenges of war and the need for cooperation were met by a transnational noble elite which crossed borders, spoke many languages, built patronage networks, and refined its diplomatic skills.

    Karin Friedrich holds the Chair of Early Modern European History at the University of Aberdeen which she joined in 2005 from SSEES/UCL. A fellow and former council member of the Royal Historical Society and president of the German History Society (2021–24), she has served on the advisory boards of several German and Polish academic institutions. She has published widely on early modern Prussia and Poland–Lithuania. 

    This lecture will take place as a hybrid event at the Warburg Institute (Woburn Square, London, WC1H 0AB) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online.


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    news-18054 Mon, 09 Mar 2026 10:09:23 +0100 Call for Applications: Studienreise Mediävistik in München 2026 (DHI Paris) https://www.dhi-paris.fr/fileadmin/user_upload/DHI_Paris/07_Newsroom/2026/2026_ausschreibung_muenchen.pdf Bewerbungsschluss: 01.06.2026 news-18030 Thu, 05 Mar 2026 10:44:00 +0100 Die Stimme(n) in der Demokratie https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/die-stimmen-in-der-demokratie.html 05.03.2026 | Vortrag | DHI Rom | online + vor Ort 18:00 Uhr - bis 19:30 Uhr

    Simone Derix (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

    Jahresvortrag anlässlich der Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats.

    Von den Diskussionen in der Ekklesia, der Volksversammlung im antiken Griechenland, sowie den Debatten in Parlamenten, über das rhythmische Skandieren bei Demonstrationen bis hin zu den Echokammern des 21. Jahrhunderts als meist digitale Kommunikationsräume oder den aktuellen Forderungen nach „Voices“, d. h. nach politischer Teilhabe und Transparenz – die Geschichte der Demokratie ist auch eine Geschichte der Stimme und der Pluralität der Stimmen. Der Vortrag diskutiert diese Geschichte des demokratischen Sprechens und Schweigens, des Zuhörens und Gehörtwerdens und damit des Zusammenhangs von Artikulation und politischer Entscheidung mit einem Fokus auf Europa vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 

    Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme hier.


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    news-18029 Thu, 05 Mar 2026 10:39:00 +0100 Tech Utopias Then and Now https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/tech-utopias-then-and-now.html 05.03.2026 | Vortrag | DHI London | online + vor Ort 6pm (GMT) / 19:00 Uhr (MEZ)

    Pamela H. Smith (Columbia University)

    The mechanical arts and their capacity for shaping natural materials were at the heart of numerous utopian plans and projects in early modern Europe. This lecture will survey some of those projects and consider the historical developments that led to the central role played by the mechanical arts in utopian plans. Over the course of the seventeenth and eighteenth centuries, attitudes to the mechanical arts shifted in tandem with large scale political and economic forces. The lecture will conclude by comparing early modern European tech utopias to their counterparts as articulated by prominent tech entrepreneurs today.

    Pamela H. Smith, Seth Low Professor of History at Columbia University, is the founding Director of the Center for Science and Society and its cluster project, the Making and Knowing Project. Her books The Business of Alchemy (1994), The Body of the Artisan (2004), and From Lived Experience to the Written Word (2022) explore craft and practice as forms of knowledge. She has co-edited volumes on the history of practice, embodied knowledge, and material culture, and led the Making and Knowing Project’s multiyear creation of Secrets of Craft and Nature in Renaissance France (2020). She is currently researching longue durée histories of socio-natural sites of pre-industrial industry.

    Keynote lecture of the Workshop “Christianopolis: Re-Reading a Seventeenth Century German Utopia”.

    This lecture will take place as a hybrid event at Pushkin House (5a Bloomsbury Square, London, WC1A 2TA) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online.


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    news-18028 Thu, 05 Mar 2026 10:26:00 +0100 Entre pressions et résilience: Le monde universitaire en contextes politiques illibéraux https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/entre-pressions-et-resilience-le-monde-universitaire-en-contextes-politiques-illiberaux-4.html 05.03.2026 | Seminar | DHI Paris | online 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

    Simon Fuchs (Hebrew University Jerusalem)

    Die Wahlerfolge der extremen Rechten in Europa und darüber hinaus sowie der zunehmende Wandel von einer pluralistischen politischen Welt hin zu einer »illiberalen« Ordnung hinterlassen tiefe Spuren im akademischen und intellektuellen Leben. Der Raum für akademische Debatten schrumpft und Forschungs- und Lehrpraktiken sind beeinträchtigt, insbesondere in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

    Das Seminar untersucht den vielerorts entstandenen Druck auf die akademische Welt in verschiedenen Ländern sowie die internen und externen Widerstandsstrategien zahlreicher Akteure, die versuchen, offene und pluralistische akademische Debatten aufrechtzuerhalten.

    Anmeldung für eine Online-TeilnahmeAnmeldeformular

    Veranstaltung im Rahmen des Online-Seminarzyklus »Entre pressions et résilience. Le monde universitaire en contextes politiques illibéraux«, organisiert vom Centre d’Histoire de Sciences Po, dem Centre Marc Bloch, dem Ciéra und dem DHIP.

    Programm

    • 2.10.2025 – Frankreich mit Delphine Dulong (Univ. Paris 1 Panthéon-Sorbonne)
    • 6.11.2025 – China mit Gilles Guiheux (Univ. Paris Cité)
    • 4.12.2025 – Libanon, Ägypten, Nordafrika mit Jens Hanssen (Orient-Institut Beirut)
    • 8.1.2026 – Argentinien mit Gabriel Vomaro (Universidad de San Martín)
    • 5.2.2026 – Brasilien  mit Alexandre Anselmo Guilherme (Centro de Estudos Europeus e Alemães/Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul- Porto Alegre), Sitzung in Kooperation mit dem DAAD
    • 5.3.2025 – Israel mit Simon Fuchs (Hebrew University Jerusalem)
    • 9.4.2026 – Italien mit Luca Storti (Univ. Turin) 

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    news-17985 Thu, 05 Mar 2026 09:21:00 +0100 This Is How We Do It: Diamond OA with Janeway at an Austrian University of Technology https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/this-is-how-we-do-it-diamond-oa-with-janeway-at-an-austrian-university-of-technology.html 05.03.2026 | Veranstaltungsreihe | MWS | online 14:00–15:00 Uhr


    „This Is How We Do It – International Best Practices for Diamond Open Access“

    Mit dieser Veranstaltungsreihe möchte die Servicestelle für Diamon Open Access (mit Beteiligung der MWS) einen Raum für den Austausch über internationale Aktivitäten zu Diamond Open Access schaffen. Internationale Gäste berichten aus ihren Institutionen, wie Diamond Open Access organisiert, umgesetzt und betrieben wird – inklusive Herausforderungen, Lessons Learned und offener Fragen in unterschiedlichen nationalen und institutionellen Kontexten.

    Erste Veranstaltung

    This Is How We Do It: Diamond OA with Janeway at an Austrian University of Technology

    Referierende:
    Christoph Hornung (Leiter Publikationsservices, TU Wien)
    Dr. David Krassnig (Open Access Manager, TU Wien)

    Datum: 5. März 2026
    Uhrzeit: 14:00–15:00 Uhr (CET)
    Sprache: Englisch (keine Aufzeichnung)

    Kostenlose Anmeldung: https://eveeno.com/139459322


    The DFG-funded German Service Centre for Diamond Open Access (SeDOA) invites you to attend the online event series ‘This Is How We Do It: International Best Practices for Diamond Open Access’.

    Join SeDOA for our new international event series launching in 2026. “This Is How We Do It” brings together global experts to go beyond theory and dive into the practical realities of Diamond Open Access.

    In each session, international guests will showcase how they implement Diamond OA at their institutions and successfully integrate these initiatives into national frameworks. Whether you are looking for scalable solutions or want to discuss common challenges with peers, this series provides a platform for honest exchange and actionable insights.

    What to expect:

    • First-hand reports from international Diamond OA pioneers
    • Strategies for institutional and national integration
    • Interactive Q&A sessions with the community

    Target audience:

    Scholarly authors and editorsstakeholders within the Diamond Open Access ecosystem, academic publishing houses and institutional repositoriesstrategic decision-makers driving the Open Access transformation.

    Event team and moderation: Stefanie Westphal (Max Weber Foundation & Herzog August Library), Katja Wermbter (Technische Universität Braunschweig), Isabella Greiner (Information Centre for Life Sciences), Nanette Rißler-Pipka (Max Weber Foundation)

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    news-18034 Mon, 02 Mar 2026 11:06:20 +0100 La ville jurée: Serment et gouvernement dans les villes du Rhin supérieur à la fin du Moyen Âge. https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/1467 DHI Paris Publikationen news-18033 Mon, 02 Mar 2026 11:02:58 +0100 Diskonnektivität: Zerfall oder Strukturwandel von Netzwerken im vormodernen Ostmitteleuropa? https://www.dhi.waw.pl/aktuelle-meldungen/detail/neuerscheinung-diskonnektivitaet-zerfall-oder-strukturwandel-von-netzwerken-im-vormodernen-ostmitteleuropa/ DHI Warschau Publikationen news-18032 Mon, 02 Mar 2026 10:55:02 +0100 Forschungsstipendien im Rahmen des Zwei-Jahresthemas: "Das Bild der Stadt" (DFK Paris) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/23bce580ba7cb327f59a12cf26d3250a4fa16efa0 Bewerbungsschluss: 12.04.2026 Stellenausschreibungen news-18031 Mon, 02 Mar 2026 10:50:00 +0100 Praktikum: Reorganisation der Zeitschriftenbestände der Bibliothek (OI Beirut) https://www.orient-institut.org/fileadmin/user_upload/OI_Beirut/20260226-Praktikumsausschreibung_DE_1.pdf Bewerbungsschluss: 31.03.2026 Stellenausschreibungen news-18026 Fri, 27 Feb 2026 11:43:54 +0100 Call for Papers: Believers on the Move from East-Central and South-Eastern Europe: Religious Migration Regimes and Diaspora Policies (1930s to 1960s) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-glaeubige-aus-ostmittel-und-suedosteuropa-in-bewegung-religioese-migrationsregime-und-diasporapolitik-1930er-bis-1960er-jahre.html Bewerbungsschluss: 17.04.2026 Annual Conference of the Collegium Carolinum in Cooperation with the German Historical Institute Rome (Max Weber Foundation) and the Institute of History of the Czech Academy of Science

    Marion Averbeck-Dotter and Jaroslav Šebek

    Fischbachau, 12th–16th November 2026

    Migration as a global and trans-temporal historical phenomenon has already been extensively researched with regard to the 20th century. Even in this age of increasing secularisation, religious affiliation is still considered a key factor in long-term mobility. It could lead to the restriction of fundamental rights and even to life-threatening persecution of people in their homelands. Religion was therefore one of the reasons for flight and expulsion, but it also played a role during and after the migration process itself. Religious actors (dignitaries, organizations, interest groups, etc.) could be part of this process, influence it or be subjected to forced exile themselves. In East-Central and South-Eastern Europe in particular, religious identities could also be strongly intertwined with national or ideological attitudes, which could contribute to the formation of diaspora groups in host countries around the world.

    The aim of the Collegium Carolinum’s annual conference 2026 is to shed light on the role of religious actors and the significance of religious affiliation on migration movements from Eastern Europe from the 1930s to the 1960s. ‘Religion’ refers to the three major religious communities in East-Central and South-Eastern Europe: Christianity (Catholicism, Protestantism and Orthodoxy), Judaism and Islam. The central question of the conference is how religious actors influenced migration regimes from Eastern Europe from the interwar period to the Cold War, and developed their own understanding and strategies for these processes. At the same time, we want to show the agency of migrating believers and dignitaries: How did individuals and newly formed diaspora groups implement their ideas of religion and, related to this, of politics and society in their new home countries?

    Three aspects can be relevant:

    - Large refugee movements gave rise to humanitarian and charitable initiatives. Religious aid organisations took on their traditionally important role in providing care and support, from reception in refugee camps to the issuance of visas to host countries worldwide or repatriation to the former home regions. Questions can be asked about how these organisations cooperated with each other or with state actors, how they classified and assessed migrants, and what kind of assistance (material vs. spiritual) they offered. At the same time, we are interested in how those in need interacted with confessional organisations, e.g. by appealing to religious solidarity to improve their situation.

    - Secondly, we encourage contributions on how exiles from East-Central and South-Eastern Europe were used by religious actors (such as the Holy See) in political, diplomatic and societal processes during and after their migration. They received the status of informants, translators, or experts; played an important role in anti-totalitarian propaganda or international organisations; and could become part of charitable, pastoral, or symbolic political support structures for fellow believers in Eastern Europe. At the same time, ideological and national radicalism in exile groups could meet with criticism within their own religious communities.

    - Finally, we ask how confessional groups from Eastern Europe in exile and diaspora helped to shape discourses on religion, migration, and Eastern Europe. They founded associations and institutions with a religious focus; developed theological, historical, or political science theories based on their experiences; and actively influenced the social and religious life of their new homelands.

    Contributions that take a comparative approach or address areas of conflict and cooperation between members, organisations, and networks of different denominations are very welcome.

    The conference is organized by the Collegium Carolinum in cooperation with the German Historic Institute Rome (Max Weber-Foundation Project Group “The Global Pontificate of Pius XII”) and the Institute of History of the Czech Academy of Science (Prague). It will take place in Fischbachau in the Bavarian Alps from 12th – 15th November 2026. The conference languages are German and English. Subject to available funds, the organizers will cover the travel and accommodation costs of all participants. Papers should last approx. 20 minutes, followed by a discussion of equal length. Scholars of all career stages are invited to submit paper proposals by 17th April 2026 to Dr. Marion Averbeck-Dotter (marion.dotter(at)collegium-carolinum.de) and Dr. Jaroslav Šebek, Ph.D. (sebek(at)hiu.cas.cz). These should be in English and not exceed 3.000 characters in length (incl. spaces). Please also submit a short CV.

    A publication in English is planned in the series “Bad Wiesseer Tagungen des Collegium Carolinum”.


    Call for Papers (PDF)

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    news-18009 Thu, 26 Feb 2026 17:30:00 +0100 GHI Colloquium https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/ghi-colloquium-1.html 26.02.2026 | Kolloquium | DHI Washington | online 11:30 Uhr (ET), 17:30 (MEZ)

    Speakers: Lauranne Wolfe (Boston University) and Simon Schulz (Heidelberg University)

    Lauranne Wolfe (Boston University)
    “Our Children Are Special”: Claiming Unaccompanied Children with Disabilities

    Simon Schulz (Heidelberg University) 
    Soviet “Weather war” or American “Fog of Lies”? Cold War Weather modification across the Iron Curtain

    The colloquium will be held virtually at the usual time (11:30am). If you are interested in joining, please contact Bryan Hart.


    Veranstaltungsseite des DHI Washington

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    news-18008 Thu, 26 Feb 2026 16:45:00 +0100 A Window of Opportunities: Newspaper Press during Perestroika – Analyses and Field Reports https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/a-window-of-opportunities-newspaper-press-during-perestroika-analyses-and-field-reports.html 26.-27.02.2026 | Workshop | MWN Osteuropa | online + vor Ort 16:45 Uhr (OEZ), 15:45 (MEZ)

    Das Max Weber Netzwerk Osteuropa (MWNO) und das Max Weber Forum Helsinki veranstalten am 26. und 27. Februar 2026 den internationalen Workshop A Window of Opportunities: Newspaper Press during Perestroika – Analyses and Field Reports.

    Organisiert wird der Workshop von Franziska Schedewie (Heidelberg) und Bradley Woodworth (New Haven), in Kooperation mit der Finnischen Nationalbibliothek.

    Der Workshop zielt darauf, das „window of opportunity“ für unabhängigen Zeitungsjournalismus zu untersuchen, das sich während der Perestroika eröffnete. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Anfängen, dem Wandel der Pressepraktiken und Fallstudien aus der gesamten mehrsprachigen Sowjetunion.

    Der Workshop findet in Präsenz statt.

    Der öffentliche Keynote-Vortrag von Victoria Musvik Disrupting the Centralised Imperial Canon: Regionalist Photography Groups, Subversive Visuality, and the Birth of the Democratic Press of Perestroika findet am 26. Februar um 16:45-17:45 OEZ im Auditorium der Finnischen Nationalbibliothek (Adresse: Yliopistonkatu 1, 00170 Helsinki) statt und wird nach vorheriger Registrierung auch via Zoom übertragen. Wir laden Sie zum Vortrag herzlich ein.

    Programm

    Anmeldung zum Keynote-Vortrag


    Veranstaltungsseite des MWN Osteuropa

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    news-18007 Wed, 25 Feb 2026 15:00:00 +0100 Musikwissenschaftliche Karrierewege ins Ausland https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/musikwissenschaftliche-karrierewege-ins-ausland.html 25.-27.02.2026 | Konferenz | DHI Rom | online + vor Ort Eine Kooperation der Fachgruppe Nachwuchsperspektiven der Gesellschaft für Musikforschung mit der Musikgeschichtlichen Abteilung des DHI Rom.

    Mobilität und Wissenschaft sind seit Langem eng miteinander verknüpft. Neue wissenschaftliche Fragestellungen und die Internationalisierung der Forschungslandschaft, Zugang zum Quellenmaterial, die Gründung neuer wissenschaftlicher Institutionen, die Eröffnung neuer beruflicher Möglichkeiten, die Pflege persönlicher und beruflicher Netzwerke, Impulse der Kulturpolitik haben alle den Weg ins Ausland eröffnet. Dieser kann das Ergebnis einer bewussten Entscheidung, aber auch Folge von politischem Druck und Verfolgung sein. Trotz der damit verbundenen Herausforderungen spielt Mobilität auch bei der Entwicklung neuer Karrierewege in der Musikwissenschaft eine zunehmend wichtige Rolle. Forschende in der frühen Karrierephase wechseln häufig Institutionen und sogar Länder, wenn sie zwischen befristeten Stellenwechseln, und es wird oft erwartet, dass sie internationale Forschungs- und Arbeitserfahrungen sammeln. Das Symposium soll eine vielschichtige Diskussion über die Karrierewege von historischen Persönlichkeiten und Institutionen im Ausland eröffnen und diese in einen Dialog mit aktuellen Trends bringen.

    Programm

    Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch 

    Bitte registrieren Sie sich für eine Präsenz- oder Online-Teilnahme.
    Kontakt bei Schwierigkeiten mit der Anmeldung: info-event[at]dhi-roma[dot]it.


    Veranstaltungsseite des DHI Rom

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    news-18000 Tue, 24 Feb 2026 10:37:00 +0100 How to be a Roma Invader: Unpicking a Media Spectacle (1906) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/how-to-be-a-roma-invader-unpicking-a-media-spectacle-1906.html 24.02.2026 | Vortrag | DHI London | online + vor Ort 5.30 pm (UTC) , 18:30 Uhr (MEZ)

    Eve Rosenhaft (Liverpool)

    In 1906, the British authorities mobilized in response to the presence of several hundred Sinti and Roma who had arrived from Germany in British ports and travelled around the country for several months. The press, too pursued the travellers, both recording and feeding the ambivalent fascination of the public with what was rapidly dubbed the ‘German G***y Invasion’. Media coverage, both textual and visual, remains the most substantial and accessible body of sources for what happened during those months. In its own terms, it constitutes a racialized spectacle in the tradition of the spectacularization and securitization of Roma populations that persists to this day. But it can also be read against the grain, for traces of agency and voice that provide insight into the motivations, resources and everyday practices of the so-called ‘invaders’.

    Eve Rosenhaft is Professor Emerita of German Historical Studies at the University of Liverpool. She has published widely on modern German social history, and has been researching aspects of Romani history since the late 1990s. This talk reflects research in the framework of the AHRC–DFG collaborative project ‘Romani Migration between Germany and Britain (1880s–1914): Spaces of Informal Business, Media Spectacle, and Racial Policing’, in which the GHIL is a partner.

    This lecture will take place as a hybrid event at Pushkin House (5a Bloomsbury Square, London, WC1A 2TA) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online.


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    news-18010 Mon, 23 Feb 2026 11:42:21 +0100 Call for Papers: Asynchronous Histories Summer School (DHI Warschau) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-asynchronous-histories-summer-school.html Bewerbungsfrist: 31.05.2026 Call for Applicants 
    Second Edition 
    31 August – 4 September 2026, Warsaw


    The Asynchronous Histories Summer School aims to explore regions and moments in history marked by the coexistence of asynchronous sociopolitical tendencies and processes. These conditions often reveal paradoxical outcomes when seemingly well-established actors and mechanisms are put into practice. The absence—or inefficiency—of "The Great Synchronizer," whether imperial order, centralized state apparatus, or the power of capital, has, in various periods and regions, created fertile grounds for blending the old and the new in unequal and unexpected ways.

    Rather than viewing this coexistence of asynchronicities as a static phenomenon, we understand it as a dynamic and intricate process. In such situations, old forms may act as tools paving the way for new developments, while new forms may consolidate old arrangements, laws, and privileges. This interplay also triggers epistemological challenges, as research tools developed in global centres often fail to yield productive results when applied to these complex settings. This is why it is both challenging and indispensable to abandon normative definitions of phenomena and states of affairs in favour of listening to local actors, whose diversity ultimately calls into question apparently universal models and descriptions of reality—models that, in practice, are deeply rooted in Western centres.

    In adopting such a perspective, we draw inspiration from several contemporary intellectual currents that seek to develop thinking in this direction. First, Reinhart Koselleck’s concept of multiple temporalities enables us to discern the non-linear character of time in human societies. Second, postcolonial and subaltern narratives continually challenge Western epistemic frameworks that remain incongruent with large parts of the world beyond capitalist centers. Third, alternative conceptions of modernity pave the way for rethinking the modern project as a plural rather than a singular phenomenon.

    By understanding asynchronicity in such ways, we aim to encourage a rethinking of the past through this powerful umbrella tool. We invite early-career scholars from all areas of the humanities and social sciences to join us in a shared intellectual exploration.

    Exemplary areas of inquiry include:

    1. Western ideologies in non-Western settings. 
    2. Mixed temporalities and their synchronization. 
    3. Non-linear conceptions of progress. 
    4. Alt-modernities. 
    5. Two economic systems in one setting. 
    6. Transfers as resistance; transfers as domination. 
    7. Unrealized potentials, repressed imaginaries, and projects halted midway.

    Confirmed Lecturers 
    Among the distinguished lecturers for this edition are:

    - Helge Jordheim (University of Oslo) 
    - Franz Fillafer (Austrian Academy of Sciences) 
    - Augusta Dimou (University of Leipzig) 
    - Banu Turnaoglu (Sabancı University / University of Cambridge) 
    - Jani Marjanen (University of Helsinki) 
    - Tomasz Zarycki (University of Warsaw)

    Additional invited lecturers might be announced at a later stage.

    Report (in Polish) and photos from the first edition: 
    https://wsnsir.uw.edu.pl/asynchronous-histories-summer-school/

    Organizing Institutions 
    Institute of Applied Social Sciences, University of Warsaw 
    The German Historical Institute, Warsaw 
    The Gabriel Narutowicz Institute of Political Thought 
    in partnership with 
    Tadeusz Manteuffel Institute of History of the Polish Academy of Sciences 
    The History of Concepts Group

    Organizing Comittee 
    Anna Gulińska, Bartłomiej Błesznowski, Jan Krakowian, Piotr Kuligowski


    Eligibility and Application 
    We welcome submissions from PhD students. Advanced MA students and early career postdocs (up to two years post-defence) are also encouraged to apply.

    How to Apply 
    Please submit the following materials by May 31, 2026
    - A short CV (maximum two pages). 
    - A concise description of your research interests (up to 1,000 words). 
    Send your application to ahss.warsaw[at]gmail.com

    Participation Fee 
    The participation fee is 150 EUR or 650 PLN. In justified cases, this fee may be reduced

    Kontakt

    ahss.warsaw[at]gmail.com


    Zur Ausschreibung des DHI Warschau

     

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    news-18006 Mon, 23 Feb 2026 09:13:31 +0100 Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine: Max Weber Stiftung stärkt mit dem Forschungszentrum Ukraine wissenschaftliche Infrastruktur vor Ort https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/vier-jahre-krieg-gegen-die-ukraine-max-weber-stiftung-staerkt-mit-dem-forschungszentrum-ukraine-wissenschaftliche-infrastruktur-vor-ort.html Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs bleibt die Max Weber Stiftung (MWS) in der Ukraine präsent. Ihr seit April 2025 bestehendes Forschungszentrum in Lviv arbeitet auf Hochtouren und entwickelt sich zu einem Magneten, der wissenschaftliche Kooperationen aus nah und fern anzieht. Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Überfall auf die Ukraine zum vierten Mal. Dass das Land der Totalinvasion bis heute standhält, grenzt an ein Wunder. Ermöglicht wird es nicht nur durch militärische Mittel. Auch Kultur und Wissenschaft sind wichtige Ressourcen von Resilienz und Widerstand. Vor diesem Hintergrund ist die Arbeit des MWS-Forschungszentrums in Lviv ein Zeichen aktiver Solidarität mit einem in seiner historischen und gegenwärtigen Existenz akut gefährdeten Land. Indem es eine dauerhafte Infrastruktur für wissenschaftliche Forschung und Nachwuchsförderung bereitstellt, fördert es den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftler*innen aus der Ukraine, Deutschland und Europa.

    Historikerin Iryna Klymenko leitet das Zentrum und betont die Bedeutung eines langfristigen Engagements: „Unser institutioneller Einsatz vor Ort darf nicht als humanitäre Hilfe in Zeiten des Krieges missverstanden werden. Die Ukraine hat sich für eine demokratische gesellschaftliche Verfasstheit entschieden, was in direktem Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg steht. Auch für die Wissenschaftsfreiheit wird aktuell mit Leben bezahlt. Wenn Deutschland und Europa ihre Gegenwart und ihre Zukunft ebenfalls demokratisch denken, ist die Ukraine ein Ort, an dem nachhaltige Infrastrukturen aufgebaut werden sollten, die eine paritätische Zusammenarbeit ermöglichen und von denen Deutschland wie auch Europa wissenschaftlich und wissenschaftspolitisch profitieren werden.“

    Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) fördert Forschung auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Gastländern. Sie unterhält dafür weltweit Institute sowie Forschungsgruppen und Büros. Die Stiftung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt finanziert. www.maxweberstiftung.de

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Carla Schmidt
    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
    Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    Rheinallee 6, 53173 Bonn
    schmidt[at]maxweberstiftung.de

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    news-18005 Wed, 18 Feb 2026 14:55:00 +0100 Call for Papers: Experiencing the Borders: The Long 1940s and Their Legacies in (Eastern) Europe (Research Centre Ukraine) https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/call-for-papers-experiencing-the-borders-the-long-1940s-and-their-legacies-in-eastern-europe.html Bewerbungsschluss: 20.04.2026 The Research Centre Ukraine is looking forward to submissions for the conference “Experiencing the Borders: The Long 1940s and Their Legacies in (Eastern) Europe”.

    16-18 September 2026 in Lviv, Ukraine.

    Wars intensify borders in multiple ways: along with administrative hardening, securitization, and militarization, wartime also enhances the importance of migration and refuge, the transfer of supplies and technologies, as well as processes of social re/bordering within societies, including the radical reconfiguration of gender orders. Wars are also about shifting, fading, and disappearing borders.

    The conference will focus on the multiple borders in Europe that were drawn and redrawn, experienced and installed, moved and secured throughout the long 1940s – a period of violence and upheaval shaped by annexation, war, occupation, and postwar settlements. Since 1991, this internationally established border system has been radically transforming, and increasingly violently so. It is no coincidence that this new era has witnessed the spectacular development of border studies in the social sciences. Taking these two periods – the historical and the more contemporary – as points of reference, we would like to look not only at state borders but at complex and composite border systems of different types and kinds.

    We invite submissions focusing on the following topics:

    • Borders experienced and imagined
    • Materiality of borders and environment
    • Multiple types of borders and modes of bordering
    • Movement and bodily experiences
    • Social relations
    • Welfare
    • Temporalities
    • Urban/rural perspectives
    • Property issues
    • History and methodology of border studies applied to wartime contexts


    Applications should be sent to conferences(at)lvivcenter.org by April 20, 2026, with the subject line “Experiencing the Borders.” Notifications on acceptance will be sent by May 5, 2026. We expect to have draft papers or notes submitted to discussants by September 7, 2026.

    Co-organisers:
    Center for Urban History, Lviv
    Center for Russian, Caucasian, East-European and Central-Asian studies, School for Advanced Studies in Social Sciences (CERCEC-EHESS - Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales), Paris
    Institute of International Studies, Faculty of Social Sciences, Charles University, Prague
    Research Centre Ukraine / Max Weber Foundation, Lviv


    Call for Papers (PDF)

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    news-18004 Wed, 18 Feb 2026 10:28:13 +0100 FMS-DHIP-Stipendium zur Erforschung der Shoah in Frankreich und Westeuropa https://www.dhi-paris.fr/fileadmin/user_upload/DHI_Paris/07_Newsroom/2026/20260121_ausschreibung_fms_iha_dt.pdf Bewerbungsschluss: 01.04.2026 Stellenausschreibungen news-18001 Tue, 17 Feb 2026 20:45:00 +0100 Deutsch-französisches Seminar der Frühen Neuzeit: Les petites bêtes et les grands projets. Apiculture et sériciculture en Brandebourg-Prusse au XVIIIe siècle https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/deutsch-franzoesisches-seminar-der-fruehen-neuzeit-les-petites-betes-et-les-grands-projets-apiculture-et-sericiculture-en-brandebourg-prusse-au-xviiie-siecle.html 17.02.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 16:00 Uhr - 18:00 Uhr 

    Kilian Harrer (IEG Mainz), Les petites bêtes et les grands projets. Apiculture et sériciculture en Brandebourg-Prusse au XVIIIsiècle

    Seminar wird geleitet von: Christine Zabel (DHIP), Falk Bretschneider (EHESS/IFRA-SHS) und Marie-Karine Schaub (Univ. Paris-Est Créteil)
    Koordination: Eva Seemann (DHIP)

    Anmeldung
    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Um an der Veranstaltung teilzunehmen, ob online oder vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei Eva Seemann an.
    Für eine Online-Teilnahme registrieren Sie sich zusätzlich bitte hier: Zoom.

    Die Sitzung findet ausnahmsweise an der Univ. Paris-Est Créteil statt. 
    Wo
    : UPEC, salle I2-219


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    news-18003 Tue, 17 Feb 2026 10:59:09 +0100 Summer School: Reading and Analysing Ottoman Manuscript Sources (OI Beirut) https://www.orient-institut.org/fileadmin/user_upload/OI_Beirut/20260216-_CfA_Ottoman_Summer_School_Amman_2026_1_.pdf Bewerbungsschluss: 15.03.2026 news-17973 Mon, 16 Feb 2026 10:51:00 +0100 Divan historique: Kanzler nach der Katastrophe https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/divan-historique-kanzler-nach-der-katastrophe.html 16.02.2026 | Podiumsdiskussion | DHI Paris| online + vor Ort 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

    Unter den Kanzlern der Bundesrepublik Deutschland ragt Konrad Adenauer heraus. Nach NS-Diktatur, Zweitem Weltkrieg und Holocaust legt Konrad Adenauer die politischen Fundamente der Bundesrepublik: erst im Parlamentarischen Rat, dann ab 1949 als erster Bundeskanzler. Er setzte die unbedingte Westbindung des jungen westdeutschen Staates durch, nahm dabei jedoch die deutsche Teilung in Kauf. Die von den Westalliierten gestiftete Demokratie half er zu verankern, was allerdings nicht über Versäumnisse bei der Entwicklung einer demokratischen politischen Kultur hinwegtäuschen darf. Millionen seiner Landsleute ermöglichte er das Beschweigen ihrer Vergangenheit. Gemeinsam mit Charles de Gaulles förderte Adenauer die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Adenauer war konservativer Katholik, autokratischer Parteiführer, skrupelloser Taktiker und weitblickender Europäer in einem und begegnete den Deutschen mit viel Skepsis, ja Misstrauen.

    Anlässlich des 150. Geburtstags von Konrad Adenauer diskutiert sein Biograf Norbert Frei auf dem ersten Divan historique des Jahres 2026 diese Ausnahmefigur der deutschen Politik. Prof. em. Dr. Norbert Frei ist Seniorprofessor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist einer der profiliertesten Kenner der Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Nachgeschichte sowie der Geschichte der Bundesrepublik. Frei diskutiert mit Marie-Bénédicte Vincent (Univ. Besancon), Spezialistin der deutschen Geschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts, über sein Buch, moderiert von Prof. Dr. Corine Defrance (CNRS/Sirice) und Prof. Dr. Ulrich Pfeil (Univ. Lothringen).

    Eine Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort ist nicht nötig.
    Anmeldung für eine Online-Teilnahme: 
    Zoom

    Veranstaltung in deutscher und französischer Sprache (mit konsekutiver Übersetzung).

    Der Divan historique wird in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Paris, der Univ. Lothringen/Cegil und der UMR SIRICE (Univ. Paris 1/Sorbonne Univ./CNRS) organisiert.


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    news-17997 Fri, 13 Feb 2026 12:20:52 +0100 Doctoral and Postdoctoral Scholarships (GHI London) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/6073b90ee49f6a9d09d82e457d77ee8b013747890 Application Deadline: 31.03.2026 Stellenausschreibungen news-17974 Thu, 12 Feb 2026 10:57:00 +0100 German Americans and the Founding of the United States https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/german-americans-and-the-founding-of-the-united-states.html 12.02.2026 | Vortrag | DHI Washington | online 6 pm (CST), 1:00 Uhr (MEZ)

    Dr. Emily Sneff is a scholar of early American history and a leading expert on the Declaration of Independence. She is the consulting curator for exhibitions planned for the country’s Semiquincentennial including The Declaration’s Journey at the Museum of the American Revolution in Philadelphia, Pennsylvania, and Window to Revolution: Pennsylvania Germans and the War for Independence at Historic Trappe, Pennsylvania. Her book When the Declaration of Independence Was News will be published in April 2026 with Oxford University Press.

    The names of German Americans do not often come to mind when we think about the founding of the United States. In fact, some of the “founding fathers” had a negative impression of German communities. But immigrants and people of German ethnicity were deeply involved in waging war with Great Britain, establishing new governments, and cementing the rights of all Americans. This lecture will talk about the role of military leaders, inaugural office holders, and supporters on the home front such as the Muhlenberg family (Peter, Frederick, and Catherine),  Baron Friedrich Wilhelm von Steuben,  Michael Hillegas, Mary Ludwig Hays—better remembered as Molly Pitcher—and other men and women whose influence can still be felt today.

    The lectures are cosponsored by the Max Kade Institute for German American Studies at the University of Wisconsin–Madison, the Friends of the Max Kade Institute, the German Society of Pennsylvania’s Horner Library, and the German Historical Institute-Washington, D.C.


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    news-17972 Thu, 12 Feb 2026 10:42:00 +0100 Les jeudis de l’Institut historique allemand: Savoirs autochtones, nouvelles sciences et discours colonial dans l'Amérique française https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/les-jeudis-de-linstitut-historique-allemand-savoirs-autochtones-nouvelles-sciences-et-discours-colonial-dans-lamerique-francaise.html 12.02.2026 | Vortrag | DHI Paris | online + vor Ort 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

    Susanne Lachenicht (Univ. Bayreuth), Savoirs autochtones, nouvelles sciences et discours colonial dans l'Amérique française (XVIe–XVIIIe siècles)

    Kommentar: Francois Regourd (Paris Nanterre)

    Transfer und Präsenz von indigenem Wissen in europäischen Wissensarchiven haben in den letzten Jahren in der internationalen Forschung sehr an Bedeutung gewonnen, und zwar für die Bereiche Klima, Geografie, Geologie, Ökologie, Botanik, Zoologie, Medizin, Pharmazeutik und Ernährungswissenschaften.

    Zu den Wissensarchiven zählen neben Sammlungen von botanischen und zoologischen Objekten, Korrespondenzen, gelehrte Journale, Enzyklopädien, Kartenwerke, Reisebeschreibungen – und die so genannten Naturgeschichten. Naturgeschichten sind ein spezifisches, wenn auch schwieriges Genre. Sie beinhalten Beschreibungen von Klima, Geographie, Geologie, Flora und Fauna sowie von Menschen und Gesellschaften unterschiedlicher Weltregionen. Oft basieren sie auf Reisetagebüchern, Logbucheintragungen, Zeichnungen und Aquarellen von Landschaften, Pflanzen, Tieren und Menschen bzw. deren Tätigkeiten.

    Naturgeschichten sind eine exzellente Quelle für eine Reihe von Themen: 1.) für eine positivistische Bestandsaufnahme von verfügbarem Wissen (siehe hierzu die Arbeiten aus dem Bereich Wissenschaftsgeschichte), 2.) für die Entwicklung von europäischen Wissenssystemen bzw. neuen Wissenskategorien, 3.) für kolonialen Diskurs und damit verbunden 4.) für Kolonialisierung als Prozess.

    In unserem Forschungsprojekt interessiert uns eingebettet in die Frage der Facetten von kolonialem Diskurs, wie in diesen Naturgeschichten mit so genanntem indigenem Wissen umgegangen wird, wie es dokumentiert und hierarchisiert wird bzw. wie Kulturkontakt-, Transfer- und Transformationsprozesse in die Quellen einfließen. Ziel ist es, mit diesem Projekt 1.) weiteren Aufschluss über Prozesse der Wissensgenese und -kodifizierung zu gewinnen, 2.) Strukturen und Prozesse von Kolonisierung besser zu verstehen und 3.) unseren heutigen Narrativ zum „europäischen Wissen“ über andere Welten zu korrigieren.

    Susanne Lachenicht ist Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Bayreuth. 

    Veranstaltung mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

    Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.
    Online-Teilnahme: Zoom

    Informationen: event@dhi-paris.fr


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    news-17975 Wed, 11 Feb 2026 11:04:00 +0100 Dengbêj Gazîn: Lieder einer kurdischen Frau https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/dengbej-gazin-lieder-einer-kurdischen-frau.html 11.02.2026 | Vortrag | OI Istanbul | online 19:00 Uhr (TRT) / 17:00 Uhr (MEZ)
    Diskutantin: Dr. Farangis Ghaderi (University of Exeter)
    Moderation: Dr. habil. Martin Greve

    Dengbêjs sind angesehene Erzähler*innen der kurdischen oralen Kultur. In melodisierter Sprache berichten sie von historischen Ereignissen, legendären Erzählungen und persönlichen Erfahrungen. Diese Online-Veranstaltung stellt die Edition des Repertoires von Dengbêj Gazîn (1959–2018) vor, einer Sängerin und Dichterin aus Tetwan (Tatvan) und einer der renommiertesten weiblichen Dengbêjs ihrer Zeit. Dengbêjs spielten eine zentrale Rolle bei der Weitergabe kurdischer Geschichte und bewahrten den Reichtum der kurdischen Sprache. Die Edition bietet seltene Einblicke in die kreativen Prozesse einer weiblichen Dengbêj. Aufgrund restriktiver sozialer Normen war es für kurdischen Sängerinnen oft schwierig, öffentlich aufzutreten. Auf der Grundlage von 210 Tonaufnahmen macht die Edition die Original-Audioaufnahmen von Dengbêj Gazîn zugänglich, ergänzt durch kurmandschi-kurdische Transkriptionen, türkische Übersetzungen und einen kritisch-editorischen Kommentar.


    Dr. Argun Çakır ist Anthropologe und Ethnomusikologe sowie Herausgeber des Projekts Dengbêj Gazîn.
    Dr. Marlene Schäfers ist Associate Professor für Kulturanthropologie an der Universität Utrecht.
    Dr. Farangis Ghaderi ist Lecturer für Gender- und Kurdenstudien, Principal Investigator des Projekts Kurdish Digital Archives und Direktorin des Centre for Kurdish Studies an der University of Exeter.
    Moderation: Dr. habil. Martin Greve, Ethnomusikologe am Orient-Institut Istanbul und Orient-Institut Beirut. Koordinator des Dengbêj Gazîn-Projektes.

    Die Veranstaltung findet online statt. Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
    Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Zugang zur Online-Veranstaltung über Zoom (keine Anmeldung erforderlich):
    https://maxweberstiftung.zoom-x.de/j/61776133316?pwd=rLeWWFS9igDcgfrkDISFwzexy0J7aK.1


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    news-17927 Wed, 11 Feb 2026 09:00:00 +0100 How to Manage Research Data? An Introduction to RDMO https://events.gwdg.de/event/1364/ 11.02.2026 | Workshop | MWS | online news-17970 Tue, 10 Feb 2026 19:00:00 +0100 Decolonising the Natural History Collections of Empire https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/decolonising-the-natural-history-collections-of-empire.html 10.02.2026 | Vortrag | DHI London | online + vor Ort Royal Historical Society / German Historical Institute Lecture 2026

    Join us in person for the third annual Royal Historical Society / German Historical Institute Lecture in Global History given by Professor Vinita Damodaran (University of Suxssex):

    This lecture, with a focus on India, aims to understand this important archive of knowledge of the natural world collected and organised in the context of the empire in the light of recent historiography on botany and empire. It highlights the importance of creating an inventory and digitally repatriating botanical specimens held primarily in British institutions, and highlights efforts for cultural remediation.

    The lecture examines neglected literature and networks in the imperial scientific network, which were crucial to what was a prodigious scientific renaissance in natural history and environmental understanding in the imperial context from the seventeenth to the nineteenth century.

    About the speaker

    Vinita Damodaran is Professor of South Asian History at the University of Sussex and a specialist in the history of modern India with particular interests in environmental change, identity and resistance in Eastern India. Her research ranges from the social and political history of Bihar to the environmental history of South Asia, including using historical records to understand climate change in the Indian Ocean World. Her many publications include the books Nature and the Orient, Essays on the Environmental History of South and South-East Asia (1998), British Empire and the Natural World: Environmental Encounters in South Asia(2010), Climate Change and the Humanities (2017), Geography in Britain after the Second World War (2019), and Commonwealth Forestry and Environmental History: Empire, Forests and Colonial Environments in Africa, the Caribbean, South Asia and New Zealand (2020). At Sussex, Professor Damodaran is also director of the Centre for World Environmental History.

    This lecture will take place as a hybrid event in the Lethaby Room at Mary Ward House (7 Tavistock Place, London WC1H 9SN) and online via Zoom. In order to attend this event, please register via Eventbrite to take part in person or online. There will be a drinks reception after the lecture.


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    news-17971 Tue, 10 Feb 2026 10:38:00 +0100 Atelier des Internationalen: Europäische Touristen als Akteure internationaler Beziehungen im imperialen Zeitalter https://mws.topskunden.de/en/max-weber-foundation/single-news-press-releases/atelier-des-internationalen-europaeische-touristen-als-akteure-internationaler-beziehungen-im-imperialen-zeitalter.html 10.02.2026 | Seminar | DHI Paris | online + vor Ort 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr

    Claudia Gatzka (Univ. Freiburg i. Br.), Europäische Touristen als Akteure internationaler Beziehungen im imperialen Zeitalter

    Das Seminar findet im hybriden Format statt. Für eine Teilnahme vor Ort, melden Sie sich bitte bis spätestens zum Vortag des Seminars bei abibert@dhi-paris.fr an.
    Für eine Teilnahme online, registrieren Sie sich bitte hier: Zoom.

    Die Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte lädt monatlich zu einem Forschungsseminar ein. In diesem diskutieren wir aktuelle Forschungsansätze mit einer transnationalen Dimension und insbesondere methodologische Fragen die mit diesen einhergehen. Das Seminar dient dem wissenschaftlichen Austausch zwischen Historikerinnen und Historikern. Die Sprachen des Seminars sind Deutsch, Englisch und/oder Französisch.


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